Rote Fahne 02/2026

Rote Fahne 02/2026

Antikommunistischer Kulturkampf

Mit dem neuen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wurde ein ausgemachter Antikommunist mit faschistoiden Auffassungen als reaktionärer Kulturkämpfer an die Staatsspitze befördert.

Von Ein Kommentar Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD
Antikommunistischer Kulturkampf
Gabi Fechtner beim Internationalen Lenin-Seminar der ICOR 2024

Dieser reaktionäre Kulturkampf hat große Ressourcen und kann daher natürlich auch eine gefährliche Wirkung erzielen. In den USA ist er ein wesentlicher Faktor, Brandbeschleuniger des faschistischen Umbaus. Aber er agiert aus der Defensive! Der MLPD-Hasser Eckhard Jesse beklagte am 6. August 2025 in der FAZ: „Antifaschismus ist häufig positiv konnotiert¹, Antikommunismus hingegen oft pejorativ². Die meisten Autoren begreifen sich wohl als Antifaschisten und Antiantikommunisten.“³


Ziel ist, das immer noch große antifaschistische Bewusstsein der Massen und die Sympathie zum Sozialismus zu brechen. Daher will unser Kulturstaatsminister 2026 für fünf Millionen Euro ein „zentrales Mahnmal für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland“ aufstellen.


Die Herrschenden haben die kleinbürgerlich-antikommunistische Denkweise zu einem ganzen System ausgebaut, das alle Varianten der kleinbürgerlichen Denkweise durchdringt. Sie setzen auf Vorbehalte, ständige Wiederholung und negative Gefühle.


Das Fertigwerden mit der kleinbürgerlich-antikommunistischen Denkweise ist entscheidend für die Stärkung der revolutionären Richtung im Linkstrend und die Mitgliedergewinnung von MLPD und REBELL.


Es gilt, die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ wieder aufzunehmen. Und eine breite Jugendbildungsarbeit für den echten Sozialismus und gegen den Antikommunismus zu entwickeln, insbesondere mit den Filmen der MLPD zu den Klassikern des Marxismus-Leninismus.