Alle Nachrichten vor vier Tagen
Gabi Fechtner, Vorsitzende der MLPD; Stefan Engel, Leiter der Redaktion Revolutionärer Weg; Monika Gärtner-Engel, Internationalismusverantwortliche der MLPD; Peter Weispfenning, Pressesprecher der MLPD und Anna Schmit, Vorsitzende des Jugendverbands REBELL senden herzliche und kämpferische Grüße und Wünsche zum neuen Jahr.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Das neue Jahr wird große Herausforderungen, Krisen sowie Chancen mit sich bringen. In diesen bewegten Zeiten werden wir auch im neuen Jahr den Kampf für eine Zukunft der Menschheit im echten Sozialismus führen. Alles Gute zum neuen Jahr!
Warmest militant greetings for the New Year!
En iyi ve militan selamlar ve mutlu bir yeni yıl!
!أطيب التحيات والتحية النضالية وسنة جديدة سعيدة
¡Saludos cordiales combativos y feliz año nuevo!
Salutations cordiales et combatives pour la nouvelle année !
Наилучшие и воинственные поздравления и счастливого
Нового года!
Die Proteste im Iran halten an: Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurden mindestens sieben Demonstranten in den Provinzen Tschahar Mahal und Bakhtiari, Isfahan und Lorestan getötet, nachdem "Revolutions"gardisten am Donnerstag das Feuer eröffnet hatten. Dutzende Demonstranten wurden verletzt und festgenommen. Die allgemeine Wut über die weitverbreitete Korruption und den Währungsverfall im Land fiel zeitlich mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs für das kommende Jahr zusammen. In diesem waren trotz einer Inflationsrate von über 50 Prozent Steuererhöhungen vorgesehen, während nur Lohn- und Gehaltserhöhungen von 20 Prozent eingeplant waren – deutlich unter der Inflationsrate. Gleichzeitig aber wurden die Budgets religiöser Einrichtungen sowie des staatlichen Rundfunks (IRIB) teils um bis zu 100 Prozent erhöht. Am Freitag riefen auch mehrere unabhängige Gewerkschaften gemeinsam mit Studentenorganisationen die Bevölkerung Teherans dazu auf, die Volksdemonstrationen zu unterstützen.
Hunderte Bergleute traten am Freitag in der Kupfer- und Goldmine Mantoverde von Capstone Copper im Norden Chiles in den Streik, nachdem die Verhandlungen zwischen der wichtigsten Gewerkschaft und dem Unternehmen über neue Arbeitsverträge gescheitert waren. Die Gewerkschaft erklärte, ihre 645 Mitglieder hätten den Streik um 8 Uhr Ortszeit (11 Uhr GMT) begonnen, nachdem am späten Donnerstag keine Einigung über die Gewerkschaftsforderungen erzielt worden war. Chile ist der weltweit größte Kupferproduzent, und der Streik kommt zu einer Zeit, in der die weltweiten Kupferpreise auf Rekordhöhen gestiegen sind. Die streikenden Arbeiter machen etwa die Hälfte der Beschäftigten der Mine und 22 % der Gesamtbelegschaft des Unternehmens aus.
Das Zentralkomitee der RKP(I) hat am 17. Dezember 2025 unter der Überschrift "Stoppt den Aufstieg des Antikommunismus in Russland!" eine Erklärung veröffentlicht (eigene Übersetzung):
Die Russische Kommunistische Partei (Internationalisten) bekämpft einen anhaltenden und systematischen politischen Angriff gegen Kommunisten, Gewerkschaftsaktivisten und die linke Bewegung in Russland. Am deutlichsten zeigte sich dies bei den Veranstaltungen zum 108. Jahrestag der Großen Oktoberrevolution und den Vorbereitungen für eine Kundgebung gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Recyclinggebühren in Nowosibirsk, wo die Behörden am 7. November eine Kranzniederlegung störten, zehn Personen festnahmen und administrativen Druck auf die Organisatoren der Protestaktion ausübten.
So wurde am Vorabend der genehmigten Kundgebung am 15. November einer der Organisatoren der Kundgebung, der Kommunist Sergei Krupenko, festgenommen, und am folgenden Tag, zwei Stunden vor Beginn der Kundgebung, wurde ein weiterer Organisator, Oleg Metzler, zur Polizeistation vorgeladen. All diese Maßnahmen lassen keinen Zweifel: Das Ziel der Behörden war es, die Kundgebung vom 16. November gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 22 Prozent und die Erhöhung der Recycling- und anderer Gebühren zu stören. Diese Ereignisse zeigen den gezielten Einsatz repressiver Maßnahmen gegen fortschrittliche politische Aktivitäten.
Wir sind Zeugen einer Tatsache, die in vielen Ländern schwer vorstellbar ist: Heute halten alle russischen Städte (Moskau, St. Petersburg und andere) formal immer noch das COVID-19-Verbot für alle öffentlichen Veranstaltungen ein, mit Ausnahme der regierungsfreundlichen. Dieses Verbot wird als pauschale Rechtfertigung dafür genutzt, Proteste von linken, gewerkschaftlichen und sozialen Aktivisten nicht zu genehmigen.
So organisieren die Behörden beispielsweise am 4. November, dem Tag der Nationalen Einheit, Massenmärsche und Demonstrationen regierungsfreundlicher Gruppen ohne jegliche Einschränkungen. Am 7. November, dem Jahrestag der Großen Oktoberrevolution, sind jedoch alle Veranstaltungen – sogar das Niederlegen von Blumen an Denkmälern – unter dem Vorwand „Sichtbarkeitsbeschränkungen“ verboten und finden bestenfalls inoffiziell statt.
Eine besondere Rolle spielt die antikommunistische Propaganda, die in den letzten Jahren zugenommen hat. Staatliche Fernsehsender strahlen regelmäßig Programme aus, in denen die Oktoberrevolution als „historische Katastrophe“ bezeichnet, kommunistische Ideen mit „Extremismus“ gleichgesetzt und das Bild der sowjetischen Arbeiterbewegung und der UdSSR verzerrt und lächerlich gemacht wird. Der Slogan „Kampf gegen den Radikalismus“ ist eine offizielle Erklärung der Machthaber, die Repressionen gegen Linke rechtfertigt. ...
Die Faktoren
- Selektive Anwendung der COVID-19-Beschränkungen;
- Verbote kommunistischer Aktionen und Verfolgung von Aktivisten;
- antikommunistische staatliche Propaganda und die Aktivierung neonazistischer Organisationen;
- administrativer Druck auf Arbeiter- und Sozialorganisationen;
lassen uns von einem aufkommenden System des Antikommunismus sprechen. Sein Ziel ist es, jede unabhängige Arbeiterbewegung einzuschränken, Kritik an unsozialen Reformen zu unterdrücken und Kommunisten aus der Öffentlichkeit zu vertreiben.
Wir fordern:
- die Beendigung der strafrechtlichen und finanziellen Verfolgung unserer Genossinnen und Genossen und aller, die ihr legitimes Recht auf sozialen und politischen Protest ausüben;
- die Aufhebung der COVID-19-Beschränkungen, die als Instrument der politischen Diktatur eingesetzt werden;
- die Wahrung der verfassungsmäßigen Rechte im Bereich der Versammlungs-, Meinungs- und politischen Freiheit.
Wir rufen die internationale kommunistische Bewegung, die Arbeiterparteien, Gewerkschaften und fortschrittlichen Organisationen dazu auf, sich solidarisch mit den Kommunisten zu zeigen und den wachsenden Druck auf die demokratischen Rechte im Land zu verurteilen und unsere Unterstützung gegen Antikommunismus und antisoziale Reformen zu bekräftigen.
Die Nordwest-Zeitung (NWZ) hat den Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge am 3. Dezember 2025 zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesreigerung interviewt. Rote Fahne News dokumentiert Auszüge aus dem Interview:
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, war der neue Armuts- und Reichtumsbericht im Kabinett. Teil des Gutachtergremiums ist der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge. Hier erklärt er, warum der Bericht in seinen Augen Reichtum verschleiert und Armut verharmlost – und was die Ungleichheit für den Aufstieg der AfD bedeutet.
FRAGE: Was kritisieren Sie am neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung?
Christoph Butterwegge: Sein größter Mangel ist, dass er sich nicht als Problemaufriss, sondern als Erfolgsbilanz der Bundesregierung versteht. Diese lobt sich beispielsweise für ihr ‚entschlossenes Handeln‘ zur Abfederung der sozialen Folgen des Ukraine-Krieges und der Energiepreissteigerungen. Dass von den Entlastungsmaßnahmen wohlhabende, reiche und hyperreiche Haushalte mit Sauna und Swimmingpool sehr viel stärker profitiert haben als einkommensschwache Familien, wird verschwiegen. Die dadurch weiter verschärfte soziale Ungleichheit ist das Kardinalproblem unseres Landes. Sie ist Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine Gefahr für die Demokratie. Ein wachsender Teil der Bevölkerung hat das Gefühl, dass es ungerecht zugeht. Hierauf führe ich nicht zuletzt die Erfolge der AfD zurück.
FRAGE: Was fehlt Ihnen in dem Bericht?
Butterwegge: Er beschreibt die Armut nur, blendet großen Reichtum völlig aus und verzichtet auf eine Analyse. Mit keinem Wort geht der Bericht auf die Ursachen der sozialen Ungleichheit ein, wie es der Bundestag verlangt hat. Armut hat aber genauso wie Reichtum etwas mit den bestehenden Wirtschaftsstrukturen, Eigentumsverhältnissen und Verteilungsmechanismen zu tun. Das wird unterschlagen. ...
Die griechische Gewerkschaft P.E.N.E.N. hat unter der Überschrift "P.E.N.E.N. verurteilt die brutale militärische Intervention der USA in Venezuela!" eine aktuelle Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es:
"Wir verurteilen die US-Intervention in Venezuela und die gangsterhafte Entführung seines Präsidenten. Alle treffen sich heute um 18 Uhr im Eleftherias-Park (in Athen) und marschieren zur US-Botschaft. P.E.N.E.N verurteilt die brutale militärische Intervention der USA in Venezuela. Die Intervention und die Entführung des gewählten Präsidenten des Landes bestätigen erneut den imperialistischen, aggressiven und räuberischen Charakter der USA. ...
Sie ist eine Fortsetzung der amerikanischen Interventionen im Nahen Osten, in den arabischen Ländern, in Afghanistan und in vielen anderen Ländern der Welt. Wir stehen an der Seite des venezolanischen Volkes und bekunden unsere uneingeschränkte Solidarität mit seiner Verteidigung gegen die USA und Präsident Trump, der wie ein internationaler Revolverheld agiert und die Völker der Welt mit Blut überzieht, um sich ihre Reichtümer anzueignen. Es handelt sich um einen Akt extremer staatlicher Terrorisierung, der nach der Luftblockade des Landes und den aggressiven Aktionen in den Hoheitsgewässern Venezuelas eskaliert und offen und täglich eine militärische Intervention ankündigt.
Dieser Gangster hatte die Ambition, mit den Kräften, die ihn unterstützen, den Friedensnobelpreis zu beanspruchen!!! Sein Ziel ist es, den unabhängigen Geist des venezolanischen Volkes zu unterwerfen, indem er eine Marionettenregierung einsetzt, die die natürlichen Reichtümer des Landes an das amerikanische Kapital abtreten wird. Wir rufen alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf, heute um 18 Uhr ihre antiimperialistische Präsenz bei der Solidaritätskundgebung für das venezolanische Volk im Park der Freiheit und beim Marsch zur amerikanischen Botschaft kraftvoll und massiv zu zeigen. Hände weg vom venezolanischen Volk, seiner territorialen Souveränität und Unabhängigkeit!"
Es hat sich wieder gelohnt, nach Hamburg zu fahren, um dort zwischen Weihnachten und Silvester an den beiden Studientagen teilzunehmen.
Für mich, ich arbeite seit über 40 Jahren als Reinigungskraft (im Volksmund „Putzfrau“ genannt), ist die Teilnahme zum festen Bestandteil geworden.
Nachdem ich von allen herzlich empfangen wurde, starteten wir zunächst mit einer Gesprächsrunde über die aktuelle Politik. In ruhiger Atmosphäre widmete wir uns dann intensiv und konzentriert der Broschüre "Was ist die Perspektive des palästinensischen Befreiungskampfs?"
Nach jeder Einheit (1,5 Std.) gab es eine Pause. Anschließend fand eine Diskussionsrunde statt, um Fragen zu klären und das Gelesene zusammenzufassen. Ich habe jetzt einen besseren Überblick über die Zusammenhänge im Nahen Osten, welche die zensierte Medienwelt uns bewusst verschweigt.
Zwischendurch wurde man liebevoll mit Essen und Trinken versorgt. Außerdem haben wir am ersten Nachmittag die Gedenkstätte Bullenhuser Damm besucht. Sie erinnert an 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene, die am 20. April 1945 im Keller des Gebäudes von SS-Männern brutal ermordet wurden.
Mir ist es diesmal ein Bedürfnis, meine Gedanken und Erfahrungen mitzuteilen, um damit alle zu motivieren und Mut zu machen, sich weiterzubilden, aber vor allem aufzurufen, sich selbst Durchblick zu verschaffen!
Allen ein gutes erfolgreiches neues Jahr!
In der Nacht von Freitag auf Samstag bombardierten die USA völkerrechtswidrig Ziele in Venezuela und kidnappten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau. Damit haben die USA Venezuela faktisch den Krieg erklärt und die akute Weltkriegsgefahr massiv verschärft.
Die MLPD verurteilt diesen militärischen Angriff auf Venezuela und erklärt ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk. Der selbsternannte Friedensengel Trump entpuppt sich als Brandstifter Nr. 1 für einen Dritten Weltkrieg. Gerechtfertigt wird das imperialistische Banditentum ja damit, dass es sich bei Maduro um einen Diktator handeln würde. Doch unabhängig davon, wie man zu Maduro steht, wo kämen wir hin, wenn die USA einen Freibrief bekommen, sich in jedes Land einzumischen, jede missliebige Regierung zu beseitigen und auf der ganzen Welt dafür zu sorgen, dass ihnen genehme, am besten faschistische Regimes ans Ruder kommen?
Trump hat allein in den letzten Tagen Militärschläge in drei Kontinenten – in Venezuela, Nigeria und Syrien – organisiert und droht erneut dem Iran und Dänemark mit der Einverleibung Grönlands. Der US-Imperialismus ist der Hauptkriegstreiber in der Welt. Es geht um nichts Geringeres als die Neuaufteilung der Welt. In verschiedenen Ländern und Regionen hat diese imperialistische Vernichtungsschlacht bereits barbarische Verhältnisse hervorgebracht, wie in Gaza. Seit Monaten rüstet die US-Regierung ihre Streitkräfte im karibischen und pazifischen Raum auf. Etwa ein Viertel der derzeit eingesetzten US-Kriegsflotte und über 15.000 Soldaten stehen Gewehr bei Fuß. Militärische Attacken wurden gegen mindestens 20 Boote und einem Hafen in Venezuela durchgeführt und mehr als 100 Menschen ohne jegliches Gerichtsverfahren illegal hingerichtet.
Die US-Aggressionen zielen nicht nur auf Venezuela. Unverhohlen drohte Trump bereits Kolumbiens Präsidenten Gustavo Petro: „Er wird der nächste sein“. In seinem antikommunistischen Feldzug attackiert Trump alle, die sich nicht bedingungslos dem Machtanspruch der USA unterordnen. Mit dem von Trump vorgeschobenen „Kampf gegen Drogen“ haben die Angriffe nichts zu tun. Die USA sind das wahre Zentrum des globalen Drogenhandels und nirgends wird mehr Drogengeld gewaschen als dort. Venezuela spielt weder bei der Produktion noch beim Vertrieb von Drogen wie Fentanyl nach Nordamerika und Europa eine große Rolle. Gleichzeitig hat Trump den früheren Präsidenten von Honduras, der tatsächlich mit Drogenkartellen verbunden war, begnadigt und freigelassen.
Zu den tatsächlichen Hintergründen erklärte die revolutionäre Weltorganisation ICOR am 30. Dezember in ihrer aktuellen Resolution: „Das wahre Ziel dieser neuen Aggression des US-Imperialismus ist klar. Er ist nach wie vor die weltweit führende wirtschaftliche, politische und militärische Macht, jedoch ist seine Hegemonie im Niedergang begriffen und er steht in einem harten Machtkampf mit China und in einer multipolaren Welt. Er beabsichtigt, die politische, wirtschaftliche und militärische Kontrolle in Lateinamerika und der Karibik so weit wie möglich auszubauen und dabei vollständig zur Monroe-Doktrin zurückzukehren. (...). Das Problem der Yankees mit Venezuela ist nicht der Drogenhandel, sondern im Wesentlichen die Kontrolle über seine Reichtümer, vor allem das Erdöl, aber auch Gold und seltene Metalle, und die Unterbrechung seiner engen Beziehungen zu China, Russland, Iran und Kuba. Das kann sogar in einen Weltkrieg münden, wenn der US-Imperialismus sowie Russland, China und Iran in Venezuela als seine direkten Kontrahenten kriegerisch aufeinandertreffen.“
Die neuimperialistischen Rivalen wie China, Russland und Iran haben die durch jahrelangen US- und EU-Wirtschaftsboykott provozierte Wirtschaftskrise in Venezuela zu nutzen gewusst. und ihren dortigen Einfluss ausgeweitet und sich mehr und mehr Zugriff auf die Reichtümer Venezuelas gesichert. In ganz Lateinamerika hat China seinen Einfluss auf Kosten von US-Monopolen ausgebaut.
Kein Wort des Protests oder der Verurteilung dieses völkerrechtswidrigen Angriffs gibt es bislang von der deutschen Bundesregierung. Die deutsche Regierung spricht viel über die Brandmauer gegen die AfD. Dabei gibt es von ihr zu Trump als Häuptling des internationalen Faschismus keinerlei Brandmauer, sondern schleimige Unterwerfung. Die MLPD hat grundsätzliche Kritik am bürokratisch-revisionistischen Maduro-Regime. Aber darum geht es hier nicht. Es ist Sache des venezolanischen Volkes, wer ihr Präsident ist, und nicht die der USA. Die MLPD ist uneingeschränkt solidarisch mit dem venezolanischen Volk und seinem antiimperialistischen Kampf zur Verteidigung der nationalen Souveränität. Die Arbeiterklasse und die Volksmassen in Venezuela werden sich nicht kampflos mit dem von Trump geplanten Regierungswechsel zu seiner ultrareaktionären antikommunistischen Busenfreundin Maria Machado abfinden. Sie arbeitet offen mit Faschisten auf der ganzen Welt zusammen und bekam dafür auch noch den Friedensnobelpreis. Vorläufig will Trump Venezuela durch die USA verwalten. Das sind koloniale Methoden.
In der ganzen Welt entwickeln sich bereits erste Proteste gegen die ungezügelte Aggression des US-Imperialismus. Die MLPD unterstützt und fördert breite öffentliche Protestaktivitäten zur Solidarität mit dem venezolanischen Volk! Aktiver Widerstand gegen die akute Weltkriegsgefahr! Dabei können die Montagsdemonstrationen im neuen Jahr eine Plattform sein. Beteiligt Euch auch an den LLL-Aktivitäten in Berlin am folgenden Wochenende im Geist des antiimperialistschen Kampfs und für den Aufbau einer neuen sozialistischen Jugendbewegung.
Hands off Venezuela - US-Imperialisten und alle Imperialisten – Raus aus Venezuela und Lateinamerika! Es lebe der Kampf des venezolanischen Volkes und des palästinensischen Volkes um nationale und soziale Befreiung! Sofortige Freilassung des venezolanischen Präsidenten und seiner Frau! Internationale Verurteilung des US-Präsidenten Trump. Kampf gegen die weltweite faschistische Gefahr! Vorwärts zur internationalen sozialistischen Revolution – für die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt!
Die Arbeiter und Unterdrückten dieser Welt müssen dem Imperialismus mit seiner Gefahr von Faschismus und Krieg in den Arm fallen. Dafür müssen wir uns besser organisieren - überparteilich und über weltanschauliche Grenzen hinweg in einer internationalen, antifaschistischen und antiimperialistischen Einheitsfront gegen Faschismus, Krieg und Umweltkatastrophe.
Stärkt das Internationalistische Bündnis in Deutschland. Macht mit bei den Gaza-Solidaritäts-AGs des Jugendverbands REBELL und der neuen überparteilichen Solidaritätsorganisation „Palästina muss leben!“. Werdet Mitglied in der MLPD und ihrem Jugendverband REBELL!
Erklärung als gestaltetes Flugblatt Farbe
Erklärung als gestaltetes Flugblatt schwarz-weiß
Nachdem am heutigen Morgen in den Nachrichten kam, dass die zu erwartende US-Aggression gegen das Volk von Venezuela begonnen hat, ergriff das Internationalistische Bündnis sofort die Initiative zur Organisierung einer überparteilichen Kundgebung um 14 Uhr in der Stadtmitte von Gera vor dem Stadtmuseum.
Schon vor Weihnachten hatte das Aktionsbündnis Palästina in Gera dazu aufgerufen, am Tag X sofort eine Protest- und Solidaritätskundgebung zu organisieren. Trotz der Kürze der Zeit zur Mobilisierung und Organisierung nahmen an der überparteilichen Aktion 25 bis 30 Menschen teil. Darunter waren Parteilose, Mitglieder der MLPD, der Linkspartei, der Antifa, von Cuba SI, vom Aktionsbündnis Palästina, der DKP und des BSW.
Einhellig wurde die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus unter Führung des Faschisten Trump verurteilt. Am offenen Mikrofon gab es zahlreiche Redebeiträge verschiedener Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei wurde die Heuchelei der US-Regierung attackiert, die ihren völkerrechtswidrigen Angriff und die Entführung des Staatspräsidenten Maduro allen Ernstes als einen Kampf gegen Drogenkriminalität bezeichnet. Zahlreiche DIN-A4-Plakate der ICOR mit der Losung „Hands off Venezuela“ zeigten hunderten von Passanten, worum es bei dieser Kundgebung ging.
Verschiedene Beiträge gingen auch auf die tatsächlichen Gründe der US-Aggression ein und riefen zur Solidarität mit dem Volk von Venezuela auf. Immer wieder wurde gemeinsam die Losung gerufen: „Hoch die internationale Solidarität!“ Verteilt wurde die ICOR-Erklärung zu Venezuela. Petra Ilius von der MLPD hielt einen Beitrag, in dem sie den Zusammenhang zur neuen sogenannten „Nationalen Sicherheitsstrategie“ der US-Regierung aufzeigte, die einen offenen Weltherrschaftsanspruch bekundet. Peter Lückmann von der Linkspartei warnte vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Eine Vertreterin der Antifa Gera rief dazu auf, sich gegen den Imperialismus zusammenzuschließen. Aufgerufen wurde, sich am Montag um 17 Uhr gemeinsam an der Montagsdemo der Initiative Soziale Gerechtigkeit vor dem Stadtmuseum zu beteiligen, welche die Solidarität mit dem Volk von Venezuela in den Mittelpunkt stellen wird.
Peter Weispfenning vom Zentralkomitee der MLPD hat heute Vormittag in einem Video eine erste Positionierung zum völkerrechtswidrigen Angriff der USA unter dem Faschisten Donald Trump gegen Venezuela und zum Kidnapping des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau durch US-Truppen vorgenommen.
Verschiedene ICOR-Organisationen erklären zum völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela:
Erklärung der ICOR Amerika: Nein zum imperialistischen Terrorismus gegen das venezolanische Volk
In den frühen Morgenstunden dieses Samstags, dem 3. Januar, wurde das venezolanische Volk Opfer eines brutalen Terroranschlags der faschistischen Regierung von Donald Trump.
Die Stadt Caracas und andere Bundesstaaten und Regionen erwachten unter dem Donnern der Bombenangriffe von Flugzeugen und Hubschraubern, die den Luftraum überflogen und ein ganzes Volk in Angst und Schrecken versetzten, das sich weigert, seine Souveränität und seine natürlichen Ressourcen an diejenigen abzugeben, die immer davon ausgegangen sind, dass Amerika ihnen gehört.
Bei dieser kriminellen Aktion wurden der verfassungsmäßige Präsident der Bolivarischen Republik, Nicolás Maduro Moros, und seine Frau Cilia Flores entführt.
Angesichts dieses Staatsverbrechens liegen die Venezolaner auf den Straßen, um ihre Unterstützung für die Regierung von Nicolás Maduro zum Ausdruck zu bringen und die sofortige Freilassung von ihm und seiner Frau sowie den Rückzug der Invasionstruppen zu fordern.
Die venezolanischen Streitkräfte und alle Sicherheitsorgane bekräftigen ihre Loyalität gegenüber Präsident Nicolás Maduro und der Bolivarischen Revolution, behalten die Kontrolle über die Lage und rufen die Bevölkerung dazu auf, nicht die Besonnenheit zu verlieren und nichts zu tun, was den intervenierenden Kräften als Vorwand dienen könnte, um noch größere Verrücktheiten zu begehen.
Die Internationale Koordination revolutionärer Organisationen und Parteien (ICOR) solidarisiert sich uneingeschränkt mit der venezolanischen Nation und verurteilt nachdrücklich die militärische Intervention des US-Imperialismus auf ihrem Territorium.
Wir verteidigen aus Prinzip und aus Recht die Selbstbestimmung der Völker und fordern in diesem Sinne den sofortigen Rückzug der intervenierenden Kräfte aus Venezuela.
Ebenso lehnen wir die Haltung der internationalen Organisationen ab, die sich bisher nicht zu diesem Thema geäußert haben. Wir sind der Meinung, dass angesichts des Ausmaßes dieses terroristischen Aktes eine sofortige Verurteilung erfolgen muss.
Wir rufen alle revolutionären Organisationen Amerikas und der Welt auf, sich solidarisch mit der Bolivarischen Republik Venezuela zu erklären. Dieses Verbrechen betrifft nicht nur die venezolanische Nation, sondern gefährdet auch die Sicherheit anderer Länder, die sich der Vorherrschaft der USA in der Region widersetzen, wie beispielsweise Kuba, Kolumbien, Nicaragua und andere.
Weg mit der Yankee-Präsenz aus Venezuela und der Karibik!
Es lebe die Selbstbestimmung der Völker!
Es lebe die Bolivarische Revolution!
Revolutionäre Kommunistische Partei Uruguays – UP: Der US-Imperialismus blockiert Venezuela zur Unterstützung eines Staatsstreichs
Mit dem abgedroschenen Argument des Kampfes gegen den Drogenhandel errichtet der US-Imperialismus eine Seeblockade und schließt den Luftraum mit Dutzenden von Schiffen und seinem größten Flugzeugträger, wobei er Spezialeinheiten in mehreren Ländern der Region mobilisiert. Insgesamt hat er etwa 15.000 Soldaten mobilisiert.
Mehr als 20 Schiffe wurden bereits bombardiert und mehr als 80 Menschen getötet, darunter viele Fischer verschiedener Nationalitäten, ohne Beweise und ohne Gerichtsverfahren.
Gleichzeitig setzt diese Operation, die im August begonnen hat und seitdem immer weiter ausgeweitet wird, Millionen von Dollar als Belohnung für die Festnahme von Präsident Maduro und mehreren Führern der Regierung der Schwesterrepublik Bolivarische Republik Venezuela aus.
All dies, was bereits eine sehr schwerwiegende Intervention darstellt und dem viele Provokationen im Laufe der Jahre vorausgingen, hat zum Ziel, den Druck so weit wie möglich zu erhöhen, damit die derzeitige venezolanische Regierung stürzt, und falls dies nicht geschieht, in der Lage zu sein, Angriffe mit Raketen, Drohnen und anderen militärischen Mitteln direkt gegen Regierungsführer, hohe Militärs und strategische Infrastruktur durchzuführen.
Diese Aktionen würden zur Unterstützung eines Staatsstreichs durchgeführt, für den sie einen Teil der venezolanischen Streitkräfte benötigen und an dem die CIA und andere US-Behörden durch Korruption und andere Mittel aktiv arbeiten.
Laut verschiedenen Medien und Fachleuten ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Yankees nach einer derart umfangreichen militärischen Mobilisierung, die auch mit hohen wirtschaftlichen Kosten verbunden war, aus der Region zurückziehen, ohne diese Angriffe durchzuführen.
Die Lage in Venezuela, Kolumbien, das nun ebenfalls vom Faschisten Trump bedroht wird, und allen Ländern der Karibik, einschließlich Kuba, ist sehr ernst.
Das wahre Ziel dieser neuen Aggression des US-Imperialismus, der nach wie vor die weltweit führende wirtschaftliche, politische und militärische Macht ist, dessen Hegemonie jedoch im Niedergang begriffen ist und der sich in einem harten Wettstreit mit China in einer multipolaren Welt befindet, ist klar. Er beabsichtigt, die politische, wirtschaftliche und militärische Kontrolle in Lateinamerika und der Karibik so weit wie möglich auszubauen und die Monroe-Doktrin wieder vollständig aufzunehmen, wie er in seinem Bericht über die nationale Sicherheitsstrategie vom vergangenen November offen darlegt.
Das Problem der Yankees mit Venezuela ist nicht der Drogenhandel, sondern im Wesentlichen die Kontrolle über seine Reichtümer, vor allem das Erdöl, und die Unterbrechung seiner engen Beziehungen zu China, Russland, Iran und Kuba.
Angesichts dieser Situation bereiten sich die venezolanische Regierung und das heldenhafte brüderliche Volk auf den militärischen Widerstand gegen die Intervention der Yankees und den faschistischen Staatsstreich vor. Es ist unsere Aufgabe, als Arbeiterklasse und Völker des Kontinents größtmögliche Solidarität zu entwickeln.
Diese Solidarität muss ab sofort durch Taten zum Ausdruck gebracht werden, durch eine starke Mobilisierung der Bevölkerung, die angesichts der konkreten Angriffe einen Generalstreik beinhaltet, um gleichzeitig von der pseudoprogressiven Regierung der FA zu verlangen, dass sie ihr komplizenhaftes Schweigen aufgibt und diese neue Aggression des Yankee-Imperialismus international verurteilt.
Das Volk von Artigas zusammen mit dem von Bolívar: Yanquis raus aus unserem Amerika!
Es lebe der Kampf des brüderlichen venezolanischen Volkes und die internationale Solidarität!
Kommunistische Partei Marxisten-Leninisten (PCML), Dominikanische Republik: Yankees, haltet euch aus Venezuela raus!
Einmal mehr zeigt der US-Imperialismus seine alte Überzeugung, sich als Wächter der Welt zu betrachten, dem alle Nationen Gehorsam schulden. Unter diesem Gesichtspunkt begehen sie heute eine Handlung, die das Völkerrecht über die Achtung der Selbstbestimmung der Völker infrage stellt.
Venezuela wurde erneut von den mörderischen und invasiven Truppen des US-Imperialismus angegriffen. Die faschistische Regierung von Donald Trump, das politische Gesicht des Pentagons, hat ihre alte Drohung durch einen kriminellen Luftangriff auf venezolanischem Boden wahrgemacht. Die Marxistisch-Leninistische Kommunistische Partei verurteilt in diesem Sinne diese grobe militärische Intervention im Heimatland von Simón Bolívar und Hugo Chávez Frías und ruft gleichzeitig alle revolutionären und fortschrittlichen Kräfte der Dominikanischen Republik, Lateinamerikas und der Welt dazu auf, sich in diesem Sinne zu äußern.
Mit dieser Intervention wird nicht nur die Integrität des venezolanischen Volkes gefährdet, sondern die ganz Amerikas und der ganzen Welt.
Yanquis raus aus Venezuela!
Es lebe die Bolivarische Revolution!
Es lebe die Selbstbestimmung der Völker!
Rote Fahne News dokumentiert verschiedene Erklärungen revolutionärer Organisationen zum Überfall des US-Imperialismus auf Venezuela:
Erklärung der Revolutionären Kommunistischen Partei Argentinien: Wir verurteilen die barbarische militärische Aggression der USA gegen Venezuela
Wir verurteilen aufs Schärfste die brutale imperialistische Aggression der Trump-Administration gegen das venezolanische Volk und die Schwesterrepublik Venezuela.
Die heutigen Angriffe der Vereinigten Staaten in Caracas und anderen Teilen des Landes, die Verhaftung und Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores sowie der Tod von venezolanischen Militärangehörigen und Zivilisten stellen einen schwerwiegenden Akt imperialistischer Einmischung dar.
Die Revolutionäre Kommunistische Partei verurteilt diesen kriminellen Verstoß gegen die venezolanische Souveränität und das Völkerrecht und bekundet ihre volle Solidarität mit Venezuela angesichts dieser kriegstreiberischen Eskalation.
Kein anderes Land hat das Recht, sich auf diese Weise in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. Nur das venezolanische Volk hat das Recht, über sein Schicksal zu entscheiden. Die US-Militärintervention beweist die Falschheit ihrer Argumente zum „Kampf gegen den Drogenhandel“. Der US-Imperialismus, im Kampf mit anderen imperialistischen Mächten um die Vorherrschaft in Lateinamerika und der Welt, strebt nach Venezuelas strategischen Ressourcen.
Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der US-Imperialismus unter dem Vorwand der „Verteidigung der Demokratie“ Invasionen und Staatsstreiche angezettelt, Marionettenregierungen eingesetzt und Ressourcen geplündert hat, um in zahlreichen Ländern Krieg, Elend und Gewalt zu säen.
Wir verurteilen zudem die Komplizenschaft der Regierung Milei, die sich, getreu ihrer Politik der nationalen Kapitulation, den Plänen Washingtons unterordnet und Argentiniens historische Politik der Nichteinmischung und die lateinamerikanische Brüderlichkeit verrät.
Wir fordern ein sofortiges Ende der Angriffe, den Abzug der US-Truppen aus der Region, die sofortige Freilassung von Nicolás Maduro und seine Rückführung nach Venezuela.
Angesichts der imperialistischen Aggression rufen wir zu einer gemeinsamen Mobilisierung auf, um die US-Intervention in Venezuela zu verurteilen, das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten und die Einheit Amerikas gegen jegliche imperialistische Aggression zu wahren.
Kommunistische Partei Griechenlands (Marxisten-Leninisten): Amerikanische imperialistische Mörder: Hände weg von Venezuela und seinem Volk! Sofortige internationale Solidarität und Verurteilung der Invasion!
Mit den heutigen Bombenangriffen auf Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, verschärfen die amerikanischen imperialistischen Mörder ihre Einkreisung und Intervention in dem Land und fordern dessen vollständige Kapitulation und Unterwerfung. Getreu ihrer „Tradition“ und ihrer eigentumsorientierten Logik verlangen die amerikanischen imperialistischen Mörder die vollständige Ausrichtung Venezuelas auf ihre Pläne und die bedingungslose Übergabe seiner ressourcenreichen Gebiete.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie nicht zögern, das Blut eines weiteren Volkes zu vergießen, nach all den Verbrechen, die sie bereits auf der ganzen Welt begangen haben. Tatsächlich sind Trumps Aussagen, dass die US-Streitkräfte Präsident Maduro entführt haben und ihn in die USA bringen, ob bestätigt oder nicht, ein neues Kapitel in der Verletzung jedes Konzepts des sogenannten „Völkerrechts“, das nur dann gilt, wenn es der NATO und den USA passt.
Die amerikanische Intervention ist eine brutale Anwendung der „Monroe-Doktrin“, d. h. der Forderung, dass die westliche Hemisphäre das Lehensgut der Vereinigten Staaten sein soll, und bereitet den Boden für die Konfrontation im globalen Wettbewerb, der sich mit rivalisierenden imperialistischen Mächten abspielt, wobei der andauernde Krieg in der Ukraine im Mittelpunkt steht.
Die Durchsetzung der Ambitionen der USA mit Waffengewalt zeigt allen Völkern der Welt, dass niemand vor dem imperialistischen Wettbewerb sicher ist, der sich zunehmend zu einem globalen Schlachthaus entwickelt. Das Mittelmeer, der Balkan, der Nahe Osten und unser eigenes Land sind allesamt Schlachtfelder in diesem blutigen Wettbewerb. Und die Haltung aller Regierungen unseres Landes an der Seite der Mörder zieht unser eigenes Volk in dieses Schlachthaus hinein, mit NATO-Stützpunkten, militärischer Ausrüstung und Budgets der EU und sogar der direkten Beteiligung Griechenlands an Kriegen. Daher muss diese Entwicklung als Weckruf für das griechische Volk und als Katalysator für die Teilnahme an antikriegerischen und antiimperialistischen Mobilisierungen dienen.
Jegliche Schritte der rivalisierenden Imperialisten Russland und China, in die Entwicklungen einzugreifen, zielen nicht darauf ab, den Völkern Frieden zu bringen und ihre Rechte zu verteidigen, sondern ihren eigenen Einfluss und ihre imperialistischen Interessen zu verteidigen. Die Eskalation des Wettbewerbs zwischen den USA, der NATO und der EU auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite bringt die Menschheit immer näher an den Albtraum eines Dritten Weltkriegs. In dieser düsteren Lage sind die Arbeiterklasse und die Massen nicht aufgefordert, sich zwischen den Imperialisten zu entscheiden, sondern ihren eigenen Kampf gegen den Imperialismus als Ganzes zu organisieren und zu entwickeln, gegen das System, das die Menschheit in den Tod treibt, um die Krise des Kapitals zu überwinden.
Jetzt, sofort, müssen wir die US-Aggression in Venezuela massiv verurteilen. Wir müssen unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk gegen das neue Verbrechen, das gegen es vorbereitet wird, bekunden. Wir müssen ihr Recht verteidigen, über ihr eigenes Land zu bestimmen und die Zukunft ihres Landes zu wählen, gegen ausländische Einmischung.
- Verurteilt das neue Verbrechen der USA!
- Hände weg von Venezuela und seinem Volk!
- Nein zum globalen Schlachthaus, das von den Imperialisten errichtet wird!
- Griechenland raus aus der NATO – weg mit den Stützpunkten des Todes!
Die Redaktion hat unter anderem die folgenden Erklärungen von revolutionären Kräften aus Venezuela zum völkerrechtswidrigen Angriff der USA und zum Kidnapping des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau erhalten:
Erklärung von Voz Proletaria (Proletarische Stimme) / Venezuela: "Die Stunde der wahren Revolution ist gekommen!"
Wir wenden uns an das venezolanische Volk und die revolutionären Kräfte, an die Organisationen und sozialen Bewegungen, um Ihnen mitzuteilen, dass der abscheuliche Yankee-Imperialismus unseren heiligen Heimatboden angegriffen hat.
Er versucht auf brutalste Weise, den Traum und die Hoffnung auf ein freies, souveränes und demokratisches Vaterland im Keim zu ersticken.
Die Feinde des venezolanischen Volkes, die parasitäre Pro-Yankee-Bourgeoisie und die faschistische Ultrarechte, feiern und bejubeln diese Barbarei und streben danach, die Macht zurückzugewinnen, um den Mut, die Entschlossenheit und die nationale Würde unseres Volkes mit Waffengewalt zu unterwerfen.
In dieser Zeit tiefer Erschütterung rufen wir die bolivarische Regierung und das gesamte Proletariat dazu auf, mit Einheit und Koordination in die Phase des Kampfes gegen den Feind überzugehen und mit vereinten Kräften voranzuschreiten, um der Rebellion der Staatenlosen, Verräter und Verräter entschlossen entgegenzutreten. Zerstört ihre Stellungen und setzt die Unternehmen in Gang, die auf Befehl der kapitalistischen Bosse zum Sturz der Regierung beitragen könnten, lasst die kleinbürgerliche Illusion der bürgerlich-demokratischen Revolution hinter euch und macht den Sprung zur sozialen Revolution, zum Arbeiter-, Bauern- und Kommunalstaat.
Die ersehnte soziale Revolution ist gerade zwischen Bomben und Granaten entstanden, und die Bourgeoisie wird für ihren rücksichtslosen Plan teuer bezahlen müssen.
Lasst euch nicht zerstreuen, lasst euch nicht unterkriegen, die Stunde der wahren Revolution ist gekommen! Auf geht's!
Erklärung der Antiimperialistischen Revolutionären Volksunion (UPRA): Nein zu den gewalttätigen Aktionen des US-Imperialismus
Die Unidad Popular Revolucionaria Antiimperialista – UPRA (Antiimperialistische Revolutionäre Volksunion) wendet sich an alle Revolutionäre und Demokraten weltweit, um die gewalttätigen Aktionen der Agenten des US-Imperialismus zusammen mit ihren Partnern der NATO und des Mossad gegen das venezolanische Volk anzuprangern, das sich mutig einer weiteren imperialistischen Aggression entgegenstellt.
In den frühen Morgenstunden des Samstags, dem 3. Januar, kam es in der Hauptstadt Venezuelas zu Kriegshandlungen, bei denen die Festung Tiuna und andere offizielle Einrichtungen von Kampfflugzeugen angegriffen wurden.
Bislang wissen wir von einer gewalttätigen Aktion, aber zum Zeitpunkt dieser Erklärung ist das Ergebnis dieser hinterhältigen Aggression noch unbekannt.
Unabhängig davon, was geschehen ist und welche Folgen dies haben mag, steht fest, dass das Volk Venezuelas, das Widerstand leistet und kämpft, bereit ist, sich dem imperialistischen Feind in jedem möglichen Szenario zu stellen.
Von der UPRA aus rufen wir alle unsere Mitglieder, Freunde und Genossen in Venezuela und auf der ganzen Welt dazu auf, die vom imperialistischen Block der USA und der EU geförderte Eskalation der Gewalt ANZUPRANGERN und BEREIT ZU SEIN, das tapfere Volk Venezuelas, das Widerstand leistet und gegen die imperialistische Aggression kämpft, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ZU UNTERSTÜTZEN.
Korrespondenten berichten von ersten Protestaktivitäten in Deutschland gegen den faschistischen Angriff und Staatsstreich der USA in Venezuela und für die Solidarität mit dem venezolanischen Volk. rf-news wird laufend weitere Korrespondenzen veröffentlichen.
3.1.26: Aus Berlin wird von einer Protestkundgebung vor dem Brandenburger Tor mit ca. 300 Teilnehmern berichtet, u.a. dem Lateinamerika-Verein, der Friko, Jugend gegen Krieg und Aufrüstung, Die Linke, BSW, DKP/SDAJ,DIDF/Internationale Jugend, MLPD/REBELL, Solidarität International, Palästina-Aktivisten, Gewerkschafter und weiteren ...
4.1.26: In Nürnberg wurde kurzfristig eine Protestkundgebung am Samstag Abend organisiert. Es kamen ca 150 Menschen zusammen, die Ihren Friedenswillen und Solidarität mit dem venezolanischen Volk ausdrückten. In den Kurzreden kamen hauptsächlich scharfe Kritiken am US Imperialismus zur Sprache und die Bereitschaft Widerstand gegen Militarismus, Krieg und Faschismus zu leisten. Die Reden wurden gehalten von der DKP, SDAJ, SOLID, Friedensforum, KKE, MLPD und andere. Desweiteren waren Leute von der Linken, dem Bündnis Nazi Stopp, OA und Prolos da - alle bereit, weiter für einen aktiven Frieden und gegen die Militarisierung in Deutschland vorzugehen. Wir luden zur Montagsdemo am Montag, den 5.1. um 17.30 Uhr zur Lorenzkirche ein, wo wir das Thema vertiefen wollen.
Weltweit gibt es Proteste! Die MLPD verurteilte den faschistischen Überfall umgehend und unterstützt die Proteste. Wir veröffentlichen hier Termine von Protestkundgebungen und -demonstrationen.
Donnerstag, 8. Januar
- Wien: 8. Januar 2026, 17 Uhr Demo Hände weg von Venezuela, initiiert von "Stimmen für Neutralität", Komitee "Hände weg von Venezuela" in Gründung
Wie immer, musste ich auch am 2. Januar in der Nacht wieder mal auf die Toilette. Unbewusst schaute ich auf mein Handy und lese ungläubig: „US-Militär greift die Hauptstadt Venezuelas an. Es heißt, US-Soldaten hätten den Präsidenten Maduro mit seiner Frau gefangengenommen und außer Landes gebracht.“
Ich bekomme fast eine Schnappatmung. Erst Putin, dann Trump, was wird aus unserer Welt? Lange wälze ich mich im Bett, bis ich wieder einschlafe. Prompt habe ich einen Traum. Eigentlich verbiete ich solchen Leuten wie dem Merz, sich in meine Träume einzuschleichen. Hat er aber.
Nur, was ist mit dem Merz los? Seine Rede im Bundestag, haut mich fast vom Hocker. Wenn ich mich richtig erinnere, sagte er mit ernster Miene sinngemäß: „Meine Damen und Herren, der 3. Januar 2026 markiert eine Zeitenwende in der Weltgeschichte. Mit dem Überfall auf Venezuela und dem Kidnapping des Präsidenten Maduro und seiner Frau hat der US-amerikanische Präsident Trump kaltblütig einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen. Das ist menschenverachtend. Das ist völkerrechtswidrig. Das ist durch nichts und niemanden zu rechtfertigen. Wir erleben eine Zeitenwende. Und das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf. Ob wir es Trump gestatten, die Uhren zurückzudrehen in die Zeit der Großmächte des 19. Jahrhunderts. Oder ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Trump Grenzen zu setzen.
Meine Damen und Herren, mit dem Überfall auf Venezuela will Trump nicht nur ein unabhängiges Land unter seine Kontrolle bringen. Er zertrümmert die durch das Völkerrecht und die UN geschaffene Sicherheitsordnung, wie sie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges Bestand hatte. Was müssen wir tun?
Erstens: Wir müssen Venezuela in dieser verzweifelten Lage unterstützen, auch mit Waffen. Und unser zweiter Handlungsauftrag ist: Trump von seinem Kriegskurs abzubringen. Gemeinsam mit den EU-Staats- und Regierungschefs wollen wir ein Sanktionspaket von bisher ungekanntem Ausmaß verabschieden. Wir nehmen die Köpfe ihrer führenden Konzern- und Finanzchefs und ihre Geldanlagen in der EU ins Visier. Hinzu kommen Strafmaßnahmen gegen Trump und Personen in seinem direkten Umfeld und Einschränkungen bei der Visavergabe für US-amerikanische Offizielle. Deutschland steht heute an der Seite der Menschen in Venezuela. Und genauso stehen wir an der Seite all jener in den USA, die Trumps Machtapparat und seinem Umbau in eine faschistische Ordnung mutig die Stirn bieten und seinen Krieg gegen Venezuela ablehnen. Ihnen allen sage ich: Geben Sie nicht auf! Ich bin ganz sicher: Freiheit, Toleranz und Menschenrechte werden sich auch in den USA durchsetzen.“ (1)
„Du und Deine Träume,“ sagt meine Frau, als ich ihr beim Frühstück den Traum erzähle! „Soeben haben sich die Bundesregierung und die EU zu Wort gemeldet. Sie zeigen sich ‚besorgt‘ und wollen die Lage weiter aufmerksam verfolgen. Von wegen Sanktionen, Verurteilung des völkerrechtswidrigen Angriffs, kein Wort der Kritik! Du musst endlich mit Deinen Illusionen in Leute wie Merz aufhören. Denn wenn da nichts wäre, könnte sich der Kerl nicht in Deinen Träumen rumtreiben. Ich schlag vor, wir gehen gemeinsam zu der für heute Abend angekündigten Protestkundgebung auf dem Marktplatz. Kommst Du mit?“ „Klar,“ denn wo sie Recht hat, hat sie Recht.
(1) Der Text ist bis auf die Aktualisierung und einige wenige sprachliche Anpassungen der Originaltext der Regierungserklärung von Olaf Scholz vom 27. Februar 2022
Am 1. Januar wurde anlässlich des 100. Geburtsjahres von Heideruh (Niedersachsen) die neue Fahne gehisst. Bea Trampenau, Geschäftsführerin der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh hielt folgende Rede:
Es stimmt, dass 1926 die kommunistische Widerstandsgruppe um Ernst Stender dieses Haus für antifaschistische Politik und Erholung kaufte und dass dieser Zweck außer zwischen 1936 und 1945 aufrechterhalten wurde. Aber es hieß nicht 100 Jahre Heideruh.
So wurde es genannt:
- Chalet im Wald (1926–1936)
- Kommunistisches Widerstandsnest (Stadtarchiv Buchholz) (1926–1936)
- VVN-Kinderheim (zwischen 1945 und 1952)
- Drei-Länder-Schule (FDJ) (zwischen 1945 und 1952)
- Genossenschaft Erholungsheim Seppensen (1951–1958)
- Wohn- und Ferienheim Heideruh e. V. (seit 1958)
Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh (seit 2010)
100 Jahre – das ist für mich als Antifaschistin ein Wahnsinnsjubiläum. Dieses Projekt wurde vor 100 Jahren von jungen Menschen gegründet, von denen fast alle zehn bis 20 Jahre später ermordet wurden. Ich habe bislang keinen Namen aus dem Jahr 1926 gefunden, der den Faschismus überlebt hätte, außer dem damals zehnjährigen Bruder von Ernst Stender.
Und trotzdem wurde Heideruh 1945 sofort wieder aufgebaut, von den Rotwinkler:innen, den Angehörigen, der britischen Armee und der FDJ. Dieses Projekt hat alles überstanden: Faschismus, Verbote von Organisationen in der Adenauerzeit, Antikommunismus, Angriffe gegen Menschen und Gruppen, die Heideruh geprägt haben, die Finanzkrisen der letzten 20 Jahre – und Heideruh existiert bis heute. Das ist etwas ganz Besonderes, und das wollen wir feiern. Nicht nur mit antifaschistischen Verbündeten, sondern auch sichtbar für die Stadtgesellschaft rund um Buchholz und sichtbar für uns selber.
Das traditionelle Fahnenhissen ist ein weltweites Symbol für Identität, Gemeinschaft, Stolz und Respekt, das je nach Kultur und Anlass variiert. In diesem Sinne hing schon seit zig Jahren eine Fahne in Heideruh. 100 Jahre sind ein Grund, die wohl bisher größte Fahne am Eingang von Heideruh wehen zu lassen. Es allen zu zeigen, die hierherkommen.
Gemeinsam mit Euch, liebe NachbarInnen, Mitglieder, Mitarbeitende und Gäste, wollen wir nun die Fahne hissen. Mit Glühwein und Tee anstoßen. Alle, die Heideruh noch Wünsche mit auf den Weg geben wollen, sind herzlich dazu eingeladen.“
Das Hissen der Fahne leitet das 100. Jubiläumsjahr ein: Ab 19 Uhr präsentieren wir täglich historische und aktuelle Ereignisse von Heideruh auf
www.100-Jahre-Heideruh.de.