Alle Nachrichten von heute

Auf der Leipziger Buchmesse herrscht meist eine fröhliche Stimmung, bedingt durch die vielen Jugendlichen, die kreativen Kostümierungen der Cosplayer, die internationalen Aussteller und Besucher, die Begegnungen, die Ausstellung der schönsten Bücher, das Musik-Café und vieles andere mehr. Die Rote Fahne Redaktion berichtet (Auszüge):



Dabei bleiben die Krisen und Kriege der kapitalistischen Welt nicht außen vor, es gibt zahlreiche politische Neuerscheinungen und Veranstaltungen. Dieses Jahr aber weht ein ganz besonders frischer Wind durch die Messehallen: Ein Wind der Kritik, des Widerstands und des Spotts über Kulturstaatsminister Weimer. Kein Stand, keine Veranstaltung, wo man sich nicht über seinen Kulturkampf von rechts empört und seine unsäglichen Aktionen durch den Kakao zieht. ...  Aber man nimmt die Gefahr des faschistoiden Regierungsvertreter zu Recht auch ernst, viele fordern seinen Rücktritt, der Verlag Neuer Weg bekam und bekommt viel Zustimmung zu seiner Solidaritätserklärung mit den inkriminierten Buchhandlungen.

 

Die wachsende weltweite Bewegung gegen Faschismus und Rechtsentwicklung und der Geist der Völkerfreundschaft gegen Spaltung und Hetze ist deutlich spürbar. Ein Erfolg der Proteste der vergangenen Jahre ist es, dass keine faschistischen Verlage mehr hier auftreten. Allerdings heißt es, wachsam zu bleiben. ...

Der antikommunistischen Raumabsage einen Strich durch die Rechnung gemacht

Wir berichteten gestern über den hanebüchenen Vorgang: Ganz kurzfristig und mit aus der Luft gegriffenem Vorwand entzog das "Haus der Demokratie" in Connewitz dem Verlag Neuer Weg den längst gebuchten und bestätigten Veranstaltungsraum für die Buchlesung mit Lisa Gärtner, die das Buch "Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur" vorstellte. Die Veranstaltung war im Rahmen des großen Lesefests "Leipzig liest" geplant und angekündigt. Selbst gestern stand die Ankündigung noch auf den Webseiten. Die Gesprächspartnerin des VNW von "Leipzig liest" war empört und versuchte mit allen Kräften, noch eine Alternative zu organisieren. ...

 

Wer die antikommunistische Attacke zu verantworten hat, kennt den Verlag Neuer Weg und seine Freundinnen und Freunde schlecht. Binnen kürzester Zeit und das auch noch bei hereinbrechendem Sauwetter stand die Veranstaltungs-Infrastruktur auf dem Gehweg vor dem Haus der Demokratie. ... 40 neugierige Besucherinnen und Besucher fanden Platz, ebensoviele wie bei der Buchvorstellung, die der VNW am Vortag in der Halle 5 der Messe durchgeführt hatte. Nachbarn kamen vorbei, Besucher des benachbarten Kinos steckten ihre Köpfe herein. Der Schuss ging nach hinten los, Herr Weimer oder wer immer es war! Für den Verlag Neuer Weg, für das vorgestellte Buch und die fortschrittliche antifaschistische Kultur ein voller Erfolg!

Lebendiger Vortrag und lebhafte Diskussion

Die Referentin Lisa Gärtner aus Gelsenkirchen spannte den Bogen zwischen dem im Buch behandelten Thema Kultur und der gestern Abend auf dem Gehweg praktizierten Kultur: "Als das Buch 'Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur' geschrieben wurde, gab es im Vorfeld schon eine Diskussion - was ist eigentlich Kultur? Wir gebrauchen Kultur im Sinne von Karl Marx, Kultur berührt alle Lebensfragen, das Zusammenleben der Menschen, wie sie miteinander umgehen, die Sprache, die Wohnkultur, das ganze Leben, keineswegs nur die schönsten Konzerte und Gedichte, wobei die natürlich auch wichtig sind. Aber uns geht es um die Kultur, in der Massen die Hauptrolle spielen und nicht einzelne Stars!" Die Organisation dieser Veranstaltung hier ist ein hervorragendes Beispiel einer fortschrittlichen solidarischen Kultur und einer Kultur des Widerstands gegen Repression und Antikommunismus. 

 

Lisa Gärtner weiter: "Die Arbeiter, die Massen, wollen nicht in der kapitalistischen Barbarei untergehen. Aber sie sind mit der bürgerlichen Weltanschauung noch nicht richtig fertig. So kann sie auf die Denkweise der Menschen Einfluss nehmen, obwohl sie in der Krise ist. Da passiert es zum Teil, dass skeptische Gefühle und Gedanken aufkommen und die verbreitete Kritik an der herrschenden Politik negativ geführt wird." ...

 

In der lebhaften Diskussion ging es um unterschiedlichste Fragen, von der Beurteilung der Leipziger Buchmesse über die Künstliche "Intelligenz" und wie man sie sich zunutze macht, warum junge Leute durchaus Jura studieren sollen, aber kritisch, wie man als Akademikerin sich mit der Arbeiterklasse verbinden kann und vieles mehr. Das größte Interesse galt dem echten Sozialismus. ...

Erstes Resümee vom Verlag Neuer Weg

Elvira Dürr, verantwortlich für den Messeauftritt des Verlag Neuer Weg, zieht eine erste Bilanz: "Wir hatten so viel Unterstützung wie noch nie von freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich eigens dafür gemeldet haben, zum Beispiel ein junger REBELL aus Leipzig, der das lernen will, wie man für die Bücher wirbt, neue Fragen beantwortet, Jugendliche anspricht und vieles andere mehr. Wir haben gut verkauft, wirklich aus dem ganzen Sortiment, ganz besonders die Bücher aus der Reihe Revolutionärer Weg, und zwar aus der gesamten Reihe, nicht nur die neuesten. Ein junger Mann kaufte gleich fünf Stück davon und überlegt, ein Abo für den Revolutionären Weg abzuschließen. Im Moment sind wir dabei, das gesteckte Verkaufsziel zu erreichen. Sehr schön war auch die freundschaftliche Atmosphäre hier unter uns Standnachbarn. Heute früh haben sie uns beglückwünscht, dass wir das mit der Buchlesung gestern hingekriegt haben. Alle Achtung, sagten viele. Es ist unter den linken Verlagen Bereitschaft da, in der Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance" zusammenzuarbeiten. Wir haben auch etliche Unterschriften gesammelt."

 

Hier gibt es den kompletten Artikel


Bereits seit drei Wochen tobt der imperialistische Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten. Immer wieder neue Verschärfungen bzw. Drohungen der Kriegsparteien USA, Israel und Iran sind Ausdruck ihrer menschenverachtenden faschistischen Kriegsführung. Sie bedrohen Millionenmassen von Menschen in der ganzen Bandbreite ihrer Existenz:



Durch die Gefahr des Übergangs in einen Dritten Weltkrieg

Bis jetzt sind bereits 19 Länder einbezogen und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu forderte heute unverhohlen auf, dass sich weitere Länder anschließen sollen. US-Präsident Donald Trump droht, iranische Kraftwerke zu zerstören, wenn die Straße von Hormuz nicht freigegeben wird. Was hieße das vor allem für die iranische Bevölkerung? Ausfall von Stromversorgung, Kühlung, Heizung, Wasserversorgung … und das alles bei jetzt schon schweren Lebensverhältnissen! Der Iran kündigt an, als Reaktion darauf, vor allem Meerwasserentsalzungsanlagen in der Golfregion ins Visier zu nehmen. Daran hängt die Wasserversorgung von Millionen Menschen. Massive Inflation, insbesondere bei Energie und Lebensmitteln (mehr dazu hier), kommt für die Massen ebenso dazu wie die Gefahr von radioaktiver Verseuchung.

Attacken auf Atomanlagen

Nachdem die Armee der faschistischen US-amerikanischen Trump-Regierung den Atomwaffenkomplex Natans im Iran mit bunkerbrechenden Waffen angegriffen hat, hat das faschistische iranische Mullah-Regime als Vergeltung die israelische Stadt Dimona in der Nähe eines Nuklearforschungszentrums mit Raketen angegriffen. Laut iranischen Medien handelt es sich um eine direkte Reaktion auf den Natans-Angriff.

 

Während bei dem Angriff auf Natans glücklicherweise keine Radioaktivität ausgetreten sein soll, traf es bei der iranischen Attacke vor allem die Zivilbevölkerung: Mehr als 100 Menschen sind verletzt worden – unter anderem durch einen direkten Raketeneinschlag in ein Gebäude. 33 Verletzte sind zu beklagen – weitere 75 Verletzte in der nahegelegenen Stadt Arad. Warum das hochgelobte israelische Raketenabwehrsystem hier nicht funktioniert hat, ist bisher noch nicht bekannt.


Die Attacken auf Ziele, die einen Atomenergiehintergrund haben, sind brandgefährlich. Ein direkter Treffer mit Austritt von Radioaktivität entspreche einem Super-GAU. Doch das stört offensichtlich weder die Faschisten Trump und Netanjahu auf der einen Seite noch das faschistische System des Iran auf der anderen Seite! Leidtragende in allen Fällen: wieder einmal die Massen in den umliegenden Golfstaaten, im Iran und in Israel.

Weltkriegsgefahr

Doch dieser bis jetzt regionale Krieg hat tatsächlich das Potenzial, ein Weltkriegs‑Auslöser zu werden: Wie gestern bekannt wurde, hat der Iran zwei Raketen auf den US-britischen Stützpunkt Diego Garcia – eine sehr abgelegene Insel im Indischen Ozean – abgefeuert. Beide Raketen trafen zwar nicht bzw. wurden abgefangen, allerdings hat der Iran hiermit demonstriert, dass er eine Waffe mit einer Reichweite von 4000 km besitzt. Damit würden theoretisch auch Städte in Süd-, West- und Nordeuropa ins iranische Visier rücken. Kurz gesagt: auch deutsche Städte! Auf der anderen Seite besitzen die USA diverse ballistische Raketen mit dieser Reichweite. Ein brandgefährliches Zündeln mit dem atomaren Feuer!


Der Widerstand der Massen dagegen formiert sich: In Europa gehen regelmäßig Menschen gegen diesen Krieg auf die Straße! So in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und anderen Ländern. Die Umfragewerte Trumps in den USA sinken. Auch hier sind immer wieder Menschen in vielen US-Großstädten im Protest. Aber auch in israelischen Städten sind Menschen protestierend auf der Straße. Unter anderem in Tel Aviv, Haifa und Beerscheba. Diese Massenbewegung, zusammen mit den Massen im Iran, in den Golfstaaten, in Israel etc., ist die einzige Kraft, die diesen Krieg beenden kann. Der Weg des antiimperialistischen Widerstands, der Stärkung der Einheitsfront und die Auseinandersetzung um die gesellschaftliche Perspektive des Sozialismus muss gestärkt werden! 


Die Kölner Band Gehörwäsche hat eine neue Version des bekannten Solidaritätslieds mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes, "Lebe Palästina", aufgenommen. Die Band schreibt dazu:


Lebe Palästina …

Mehr als ein Lied: ein musikalisches Zeichen internationaler Solidarität mit Palästina. Seit seiner Entstehung 1978 fand das Lied seinen Weg um die Welt. GehörWäsche hat eine deutsche Fassung aufgenommen mit Hasan von der Band La Liberta und einem Chor weiterer solidarischer Menschen. Seid gespannt!


Der palästinensische Komponist George Totari sagte, er hätte das Lied damals geschrieben, weil die Presse in Schweden seine Artikel über Palästina nicht haben wollte, weil viele Palästina nicht kannten und dachten, es ginge um Pakistan. Heute kennt jeder Mensch Palästina. Weltweit ist eine starke Solidaritätsbewegung entstanden. Wir freuen uns, wenn unsere Version des Liedes dazu beitragen kann. Es erscheint am 20. März 2026 auf allen Streaming-Plattformen. Jetzt reinhören und gerne verbreiten.

Free Palestine 

 

Hier gibt es das Lied auf YouTube.


Spätestens seit der Sperrung der Straße von Hormuz und dem Angriff des Iran auf eines der größten Stickstoff-Werke der Welt in Katar explodieren die Düngemittelpreise regelrecht. Steigende Lebensmittelpreise werden spekulativ vorausgesagt.

Von gz

Wahr ist, dass die Herstellung von Stickstoffdünger zu über 90 Prozent vom Gas- oder Ölpreis abhängig ist. Die Verteuerung der Gaspreise um ein Drittel führt somit zur Verteuerung der Preise für Harnstoff oder Kalkammonsalpeter und natürlich auch für alle anderen stickstoffhaltigen Düngemittel – und zwar weltweit. Allerdings ist der Harnstoff-Preis in den letzten vier Wochen um zwei Drittel gestiegen.


Die Golfregion steht für 11,5 Prozent der weltweiten Düngemittelexporte, aber für 40 Prozent bei den Stickstoffdüngerexporten. Die Produktion von Stickstoffdünger hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten immer stärker auf Länder konzentriert, die eine hohe Gas- und Ölförderung haben und damit vor Ort relativ billig Ammoniak herstellen können. Ammoniak ist die Basis für alle weiteren Stickstoffdünger. Betroffen von den Lieferausfällen sind vor allem Indien und der indische Subkontinent, dessen Importe aus Katar, Oman und Saudi-Arabien kommen.


Europa ist betroffen wegen der steigenden Gaspreise. Dazu kommt, dass die EU seit Sommer 2025 Strafzölle auf Importe von Düngemitteln aus Russland verhängt hat. Die Importe aus Russland hatten sich im ersten Halbjahr 2025 um knapp 50 Prozent erhöht, wodurch westeuropäische Chemiemonopole Marktanteile verloren haben. Früher war die Ukraine, der Hauptexporteur von Harnstoff, inzwischen müssen sie selbst importieren.


Es gäbe auf der Welt mehr als genug Harnstoff, um die Welternährung zu sichern, wäre da nicht die imperialistische Konkurrenz und die akute Weltkriegsgefahr.


Die Lebensmittelpreise aus Spekulation in die Höhe zu treiben, ist aus rationaler Sicht eine Ungeheuerlichkeit. Aber das kapitalistische System ist nicht rational, sondern auf die Erzielung von Maximalprofit ausgerichtet. Dementsprechend ist die Preistreiberei hier systemimmanent.

 

Die Düngesaison in Westeuropa und in Deutschland hat bereits begonnen, mit Düngemitteln aus den Lagern der Handelsmonopole. Für den weiteren Bedarf ab April, z. B. Düngung von Mais, sind die Klein- und Mittelbauern schon jetzt gezwungen, steigende Preise zu bezahlen. Die größte Auswirkung auf die Lebensmittelpreise dürfte aber erst für das Frühjahr 2027 zu erwarten sein.


Die größte Schweinerei besteht seit längerem in den Erzeugerpreisen der Bauern, was vor allem die Klein- und Mittelbauern trifft. Die Getreidepreise, liegen auf dem Niveau von vor zehn Jahren! Ähnlich geht es den Schweinemästern, den Milchbauern, den Weinbauern.

 

Kampf dem weltweiten Hunger und der Spekulation mit Lebensmitteln!
Aktiver Widerstand gegen imperialistische Kriege und die Vorbereitung eines Dritten Weltkriegs!


Am 25. März findet eine brandaktuelle Internationalismus-Live-Veranstaltung der MLPD statt: "Angriff auf den Iran – Flächenbrand im Nahen Osten – Kampf um Weltfrieden herausgefordert".

Von ffz

Jetzt sind es nur noch drei Tage. Der Countdown läuft. Kompetente Podiumsgäste haben sich angekündigt.

Wann und wo?


Beginn: 18.30 Uhr, Einlass: 18 Uhr

Eintritt 4 Euro / 2 Euro

Für Verpflegung ist gesorgt

 

Kultursaal Horster Mitte

Schmalhorststraße 1a

45899 Gelsenkirchen

 

Bald gibt es weitere Infos.

 

Hier der Einladungs-Flyer - neu (bessere Qualität)


Die MLPD-Landesleitung Bayern informiert darüber, dass sich noch für den vom 07. bis 12. April in Nürnberg stattfindenden Kompaktkurs in der Reihe "Die dialektische Methode allseitig erlernen" mit dem Thema "Die Lehre von der Denkweise" angemeldet werden kann.

MLPD Landesleitung Bayern

Der Kurs findet vom 07. bis 12. April 2026 in Nürnberg im MLPD-Büro statt. Er besteht aus 10 Einheiten mit jeweils 1,5 Stunden. Die Anreise ist bereits am 06. April von 18 bis 19 Uhr. Kurszeit ist immer zwischen 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, incl. einer Mittagspause von 2 Stunden. Teilnahme-Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an den Dialektikkursen 1+2.

 

Erwünscht ist die Bereitschaft, das eigene Denken zu hinterfragen und Offenheit für den Marxismus-Leninismus. Jeder, der verstehen will, was auf der Welt vor sich geht und wie man eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung erkämpfen kann, ist beim Dialektik-Kurs genau richtig. Gerade Jugendliche die sich für ihre Zukunft einsetzten wollen sind erwünscht. 

 

Die Einheiten dauern je 1,5 Stunden als angeleitete Diskussion oder Einzel- und Gruppenarbeit bzw. Selbststudium. Am letzten Tag wollen wir unseren Erfolg natürlich auch gemeinsam feiern.


Wir versorgen uns selbst mit Essen und Getränken, um die Kosten mit 12 Euro am Tag niedrig zu halten. Jeder packt nach seinen Kräften mit an. Wir machen einen Baueinsatz im MLPD-Büro. Und wir nehmen an der Nürnberger Montagsdemonstration teil. Übernachtung 5 Euro pro Nacht. Bitte gebt an, ob ihr ein Bett oder Einzelzimmer braucht, sonst mit Isomatte und Schlafsack.

 

Bitte meldet euch bis Montag, den 13. März 2026 bei der MLPD Bayern oder vor Ort bei eurer Ortsgruppe an. Für die Organisierung der Anreise, Verpflegung, Übernachtung, Räume, usw. möchten wir gerne Planungssicherheit.

 

Hier gibt es den Einladungs-Flyer mit allen Angaben und der Anmeldung zum Ausfüllen


Am 28. und 29. März findet im Ferienpark Thüringer Wald im wunderschönen Truckenthal / Thüringen der nächste Subbotnikeinsatz des Landesverbands Baden-Württemberg statt.

Von MLPD Baden-Württemberg / Ferienpark Thüringer Wald

Wir wollen hier den weiteren Ausbau unserer Versammlungshalle vorantreiben und unsere Ferienanlage weiter fit machen für die Saison.

Dazu wollen wir:

  • Das Dachgebälk fertig abschleifen.
  • Einbau von Türen in der Halle.
  • Maurerarbeiten.
  • Umbau eines Teils unserer Garage zur Verbesserung der Lagermöglichkeiten.
  • Ggf. Aufbau einer Küche u. v. m.

 

Natürlich werden wir auch Arbeiten für jeden Teilnehmer mit Einschränkungen und für Kinder vorbereiten. Zu einem Subbotnik gehört auch ein ansprechendes Kulturprogramm. Deshalb bitten wir auch darum, Instrumente oder Ähnliches für einen gemütlichen Abend mitzubringen. Anmeldungen sind erbeten über die Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg. Kurzentschlossene können sich auch direkt an den Ferienpark wenden.


MLPD Baden-Württemberg, Bruckwiesenweg 10, 70327 Stuttgart, Tel.: 0711 / 235866, E-Mail: bawue@mlpd.de
Ferienpark Thüringer Wald, Im Waldgrund 1, 96528 Schalkau, Tel.: 036766 / 847 62, E-Mail: info@ferienpark-thueringer-wald.de.

 


Mit diesem Titel berichtet auf der Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung eine Korrespondenz über das erfolgreich stattgefundene Tribunal gegen Daimler, Porsche, Bosch, Audi und Co.:

Korrespondenz - Dokumentiert

Schuldig in allen Punkten

150 begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Urteil mit Spannung erwartet. Die Daimler, Porsche, Bosch, Audi & Co. sind schuldig in allen Punkten. Doch dann ging ein Raunen durch den Saal: Gibt es keine Strafe nach diesem Urteil? Die Strafe müssen wir international in der organisierten Automobilarbeiterbewegung organisieren! Alle Achtung, was die Automobiler auf die Beine stellen. Ein Umweltkämpfer: 'Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild von den Automobilarbeitern, die stellen sich gegen faschistische Klimaleugner.'

Wir deckten auf ...

Wie die Treuhand von Bosch mit der Schwarz-Gruppe (Lidl) und der Politik verknüpft ist: Entwicklung und Produktion nach China verlagern und hier erpresserisch abbauen. Automobiler fördern die IG Metall als Kampforganisation, heben den Blick zur internationalen Koordination der Kämpfe und organisieren den Widerstand gegen Kriegsvorbereitung und -beteiligung.

 

Die Forschungspolitik der Landesregierung finanziert Forschung für die Automonopole statt für regenerative Energien. Daimler Truck gründete einen extra Geschäftbereich für Rüstungsproduktion: Daimler Special Trucks. Kriegswirtschaft ist kein Beitrag zum Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung. Eine REBELLin berichtete vom Schulstreik in Stuttgart mit 500 Teilnehmern und rief auf zum Kampf gegen den Krieg und für den Sozialismus.

 

Die kräftigen Spenden führten mit zum Überschuss von 920 Euro. Sie sind ein Auftrag an die Automobiler: Die Autoregion will leben gegen den Niedergang durch die Diktatur der Autokonzerne. Für Bosch-Chef Hartung ist die größte Gefahr 'eine zu sozialistisch ausgerichtete Politik'. Doch für die Jugend ist aus dem kapitalistischen Krisengewirr der Sozialismus die Perspektive. Die Automobiler der international gesellschaftlich organisierten Verbundproduktion sind offen für einen Sozialismus, in dem über die Früchte unserer Arbeit und der Natur auch gesellschaftlich bestimmt wird.

Wie geht's weiter?

Regional und international wecken wir den Stolz und retten die Ehre der Automobiler, stärken das Selbstbewusstsein und die Aktivitäten gegen einen Abgesang.

 

  • Kommt zum IAC-Regionaltreffen am 22. April, mit Auswertung des Tribunals und Weiterentwicklung der Internationalen Automobilarbeiterkoordination, von 18 Uhr bis 19 Uhr im Bistro im ABZ Süd (Bruckwiesenweg 10, Stuttgart-Untertürkheim). 
  • Am 24. März sagen die Stellantis-Arbeiter: Nein zu Werksschließungen und Entlassungen – kein Werk steht alleine!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich im Konzern! Ein international koordinierter Kampf- und Streiktag.
  • Macht Solidaritätsaktionen bei Daimler, Porsche, Bosch, Audi usw.
  • Automobiler stehen zusammen!"

 

Hier geht es zur Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung


Die MLPD am Wasserturm aus Essen lädt für Sonntag, 29. März, alle demokratischen und antifaschistischen Menschen und Organisationen in Essen herzlich zum Gedenken an die Kämpfe und Kämpfer der Roten Ruhrarmee ein. Sie schreibt:

Von der MLPD am Wasserturm, Essen

Als im Jahr 1920 die Generale Kapp und Lüttwitz mit Faschismus und Krieg drohten, griff das Proletariat des Ruhrgebiets zu den aus dem Weltkrieg heimgebrachten Gewehren. Über 100.000 Mann und manche Frau der Roten Ruhr Armee zwangen den Putsch in die Knie. Für Demokratie und Freiheit, für Sozialismus.

  • Wir gedenken der Kämpfe und Kämpfenden.
  • Wir trauern um die Opfer.
  • Ziehen die Lehren für heute und morgen.

 

Alle Antifaschisten und alle Arbeiterorganisationen sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Gedenken am Sonntag, den 29. März, in der Zeit von 15 Uhr bis ca. 16 Uhr, am Wasserturm am Steeler Berg / Dieter-Krebs-Platz in Essen-Südostviertel.

 

Wie die Rote Ruhrarmee ist unser Gedenken überparteilich. Jede demokratische Partei, Organisation, und Einzelperson ist herzlich willkommen und kann sich gerne mit ihrem Beitrag beteiligen. Das Gedenken ist eine Initiative der MLPD am Wasserturm.

  • ACHTUNG: Zeitumstellung MESZ vom 28. auf den 29. März.
  • ACHTUNG: ÖPNV – Anreise zum Wasserturm zurzeit nur per Bus 146

Anreise

Von Essen-Hbf in Richtung Kray/Leithe/Wackenberg bzw. aus Richtung Kray; Fußweg Haltestelle über die A40 bis zum Wasserturm ca. 200 m.


Hier ein Gastbeitrag der Konzernkoordinierung Stellantis der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung (IAC):

Korrespondenz

Bei der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im indischen Pune im November wurde ein internationaler Aktionstag bei Stellantis beschlossen.

 

Die Konzernbelegschaft ist aufgerufen, weltweit gegen Arbeitsplatzvernichtung, Werksschließungen, verschärfte Ausbeutung und Lohnraub zu protestieren.


Anfang Februar hat die Konzernkoordinierung einen Aufruf für den 24. März veröffentlicht. Der Aktionstag ist eine Kampfansage, ausdrücklich bevor die konkreten Pläne für Werksschließungen im Einzelnen bekannt gegeben werden: Kein Werk steht alleine – Kampf gegen alle Werksschließungen – für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!


In den letzten Wochen wurde angekündigt, dass Prämien für die Belegschaften in den USA und in Italien gestrichen wurden, während sich die Bosse selbst Millionen genehmigen. In Turin fand im Februar eine Demonstration gegen Arbeitsplatzvernichtung und Arbeitshetze statt. Und heute, am 20. März, streikt die Belegschaft im Werk Cassino – das liegt zwischen Rom und Neapel – gegen die Arbeitsplatzvernichtung. Hier wurden geplante Elektromodelle gestrichen oder verschoben, sodass die Kollegen massenhaft Kurzarbeit mit entsprechenden Einkommensverlusten haben. Die fünf größten Gewerkschaften rufen zum Streik auf.


In den USA hat die Zeitung der kämpferischen Strömung UAWD innerhalb der Automobilarbeitergewerkschaft ein Interview mit drei Teilnehmern der Konferenz in Pune veröffentlicht, in dem auch zum Aktionstag bei Stellantis aufgerufen wird.


Vorbereitungen für den Aktionstag laufen unter anderem in Argentinien, Brasilien, Mexiko, den USA, Frankreich, Italien und Deutschland. Der Kampf um jeden Arbeitsplatz, um jedes Werk geht nicht nur die Automobilarbeiter und ihre Familien an, sondern die ganzen Regionen.

 

Jetzt ist wichtig, dass die Belegschaften Proteste organisieren, Kämpfe und Streiks vorbereiten und koordinieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die Hafenarbeiter und ihr Aktionstag am 6.2.26, der ein wichtiges Zeichen in dieser Richtung gesetzt hat. Auf Initiative von Gewerkschaften aus Griechenland (Enedep), dem spanischen Baskenland (LAB), der Türkei (Liman-Is), Marokko (ODT) und Italien (USB) wurde ein gemeinsamer Streiktag gegen Krieg beschlossen und durchgeführt. So erkämpften sich die Docker ein neues Niveau der Koordinierung und Kooperation der Hafenarbeiter international: "Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!"


Die internationalen Infobriefe und der Aufruf zum Aktionstag finden sich in sechs Sprachen auf der Homepage www.automotiveworkers.org.


Sprichst du eine oder mehrere Fremdsprachen und möchtest deinen Beitrag leisten und damit die wachsende internationale Zusammenarbeit fortschrittlicher Bewegungen stärken? Das ist dringend notwendig, angesichts der weltweiten faschistischen Gefahr und Bedrohung durch die begonnene globale Umweltkatastrophe und die Gefahr eines Weltkriegs. Solidarität International lädt in Zusammenarbeit mit der MLPD zu einem Ausbildungswochenende für Dolmetscherinnen und Dolmetscher und technische Betreuerinnen und Betreuer ein. In ihrer Einladung schreiben sie:

Solidarität International - Dokumentiert

Liebe Freundinnen und Freunde!

 

Am 27. und 28. Juni 2026 ist es wieder soweit – Solidarität International (SI) bietet in Zusammenarbeit mit der MLPD ein Ausbildungswochenende für Dolmetscher*innen und technische Betreuer*innen an.

 

Gemeinsam haben wir bereits spannende internationale Konferenzen erlebt, und der weltweite Zusammenschluss der Arbeiter- und Frauenbewegung im Kampf gegen die akute Weltkriegsgefahr, Faschismus und die begonnene globale Umweltkatastrophe ist aktueller denn je.

 

Dafür brauchen wir viele neue ehrenamtliche Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen:

 

Ob auf dem noch in diesem Jahr stattfindenden Umweltpolitischen Ratschlag oder auf dem Frauenpolitischen Ratschlag (Orte und Termine stehen leider noch nicht fest), auf den Webinaren der United Front oder auf dem Internationalen Pfingstjugendtreffen – wir alle profitieren von ausgebildeten Kräften in der Übersetzungs- und Sprachenarbeit.

 

Wir möchten euch bitten: Werbt aktiv in eurer Organisation und unter euren Kontakten, stellt die Einladung auf eure Homepage und nutzt die sozialen Medien.

 

Sicher habt auch ihr (noch unentdeckte) Sprach-Talente und Technik-Begeisterte in eurer Organisation – mobilisiert sie, im Juni nach Gelsenkirchen zu kommen und sich anzumelden!

 

Genauere Informationen entnehmt ihr bitte dem beiliegenden Einladungsflyer oder der Homepage von SI unter www.solidaritaet-international.de ( Mitmachen-Sprachenarbeit)

 

Herzliche und internationalistische Grüße!


ARTE zeigte am 9.3.26 in der Reihe „Geschichte – Das zwanzigste Jahrhundert“ die Dokumentation „Die Queen und der Putsch im Iran“. Darin werfen lange geheim gehaltene Dokumente ein neues Licht auf den Putsch gegen den demokratisch legitimierten iranischen Premierministers Mossadegh im Sommer des Jahres 1953.

Korrespondenz

Die Spur führt zum US-Geheimdiensten CIA, sowie dem MI5, dem britischen Geheimdienst und auch zu keiner geringeren als Queen Elizabeth II.

 

Damals kam der Schah durch einen vom britischen und amerikanischen Geheimdienst geleiteten Staatsstreich an die Macht.

 

Mossadegh hatte die britische Ölgesellschaft im Iran verstaatlicht und versucht, mit einer unabhängigen US-Gesellschaft bessere Verträge auszuhandeln. Mit seinem Sturz sicherten sich der britische und US-Imperialismus die uneingeschränkte Vorherrschaft über das „persische Öl“.

 

Bestimmte Muster und Methoden im Vorgehen der Imperialisten damals wie heute sind nicht zu übersehen. Ein höchst interessanter und lehrreicher Film wie ein „Regime Change“ inszeniert wird.

 

Der Film kann hier in der ARTE-Mediathek gesehen werden



Das UN-Menschenrechtsbüro kritisiert die Luftangriffe des israelischen Militärs im Libanon und spricht in diesem Zusammenhang von möglichen Kriegsverbrechen. Ganze Wohngebäude in dicht besiedelten Gebieten wurden damit zerstört, kritisiert der Sprecher des Menschenrechtsbüros Thameen Al-Kheetan. Oft seien dabei mehrere Mitglieder derselben Familie getötet worden, darunter Frauen und Kinder. Er betont: "Das Völkerrecht besagt eindeutig, dass der vorsätzliche Angriff auf Zivilisten oder zivile Objekte ein Kriegsverbrechen darstellt". Das Büro forderte zudem eine Untersuchung der Angriffe auf Zelte von Vertriebenen an der Küste von Beirut sowie auf ein Gesundheitszentrum in der Stadt Bint Dschubail.



Das Welternährungsprogramm (WFP) warnt vor einer drastischen Zunahme des Hungers auf der Welt durch den Krieg im Mittleren Osten. Weiteren 45 Millionen Menschen drohe jetzt wegen steigender Preise für Lebensmittel, Öl und Transport eine Hungersnot. Bereits jetzt bekommen weltweit schon 319 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Alleine die Transportkosten des WFP seien seit Beginn des Krieges Ende Februar um 18 Prozent gestiegen. Zudem konzentrierten sich die Geberländer des WFP zunehmend auf Verteidigungs- bzw. Kriegsausgaben, stellte der stellvertretende WFP-Direktor Carl Skau fest.


In Gelsenkirchen wird das 1. Semester der Kursreihe "Die dialektische Methode allseitig erlernen - Die objektive Dialektik in Natur und Gesellschaft“ als Abendkurs angeboten.

Von MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck

Er findet immer 14-tägig mittwochs in der Zeit von 18 Uhr bis 19.30 Uhr statt. Referentin ist Ulja Serway. Der Veranstaltungsort ist der Treff International, Hauptstraße 40, 45879 Gelsenkirchen. Die Kursgebühr beträgt 66 Euro, ermäßigt 45 Euro.

 

Anmeldung bitte über die MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck, Tel.: 0177 8569 466, E-Mail: gelsenkirchen@mlpd.de.


Hier gibt es den Flyer zum Kurs für den breiten Einsatz.