Alle Kurzmeldungen von gestern
Every artist must take sides - jeder Künstler muss Partei ergreifen! Paul und Eslanda Robeson waren eng mit der Arbeiterbewegung verbunden, insbesondere mit den Bergarbeitern. Der Ausstellungs-Titel ist ein Zitat aus Paul Robesons Rede in der Londoner Royal-Albert-Hall 1937 zur Unterstützung der Internationalen Brigaden in Spanien, in der er zu einer klaren Haltung gegen den Faschismus aufrief. Die Ausstellung läuft nicht mehr lange: noch bis So, 25. Januar 2026, Di.-So. jeweils 14-19 Uhr. Eintritt: 10 Euro / z Euro; bis 18 Jahre Eintritt frei! Wo: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten (U9/Hansaplatz oder S-Bahn/Bellevue)
Siehe auch zu Paul Robeson: Auch Lenin gegen Rassismus
Die Kommunistische Partei Indiens (Marxisten), die Kommunistische Partei Indiens (CPI), die Kommunistische Partei Indiens (Marxisten-Leninisten) Befreiung und andere veröffentlichten am Sonntag, dem 4. Januar, eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Aggression der USA verurteilten. In Delhi, Kalkutta, Chennai, Bangalore, Hyderabad und mehreren anderen Großstädten wurden am Sonntag Kundgebungen und Proteste organisiert. Tausende von Arbeitern, die an der Konferenz des Centre for Indian Trade Unions (CITU) in Visakhapatnam teilnahmen, führten bereits am Samstag unmittelbar nach Bekanntwerden des US-Angriffs auf Venezuela einen Marsch durch die Stadt durch. Gefordert wurde die umgehende Freilassung von Maduro und seiner Frau und die indische Regierung für ihre lasche Reaktion dagegen kritisiert.
Das Skigebiet Le Massif de Charlevoix in den Laurentian Mountains nordöstlich von Quebec City wurde am 2. Januar aufgrund eines unbefristeten Streiks geschlossen. Es streikten die Mitglieder der Gewerkschaft Syndicat des travailleuses et travailleurs du Massif, die der CSN angeschlossen ist. Der Streik von rund 300 Beschäftigten kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Skisaison im Skigebiet gerade ihren Höhepunkt erreicht. Der Streik hat das Skigebiet gezwungen, seine Skilifte, Pisten, Rodelbahnen, Gastronomiebetriebe, den Souvenirladen und die Werkstatt zu schließen. Die Beschäftigten fordern Lohnerhöhungen und Verbesserungen beim Schutz von Leiharbeitern, beim Krankenstand, bei der Sicherheit und beim Urlaub. Ursprünglich hatten die Beschäftigten nur ein begrenztes 10-tägiges Streikmandat beantragt, doch nachdem die Resortleitung sich aus den Verhandlungen zurückgezogen hatte, stimmten die Beschäftigten am Freitag mit 95 Prozent für die Einleitung eines sofortigen unbefristeten Vollstreiks.
Während des Weihnachtsmarktes in Konstanz haben wir 478,32 Euro an Spenden für das Al-Awda-Krankenhaus in Gaza gesammelt! Auch unser Trinkgeld wanderte in die Spendendose mit der Aufschrift "Gaza soll leben – Spenden für das Al-Awda Krankenhaus". Wir freuen uns sehr darüber!
Eine breit organisierte Kundgebung findet am heutigen Donnerstag, den 8.1., um 17:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln statt. Das Thema ist "Nein zur völkerrechtswidrigen US-Agression gegen Venezuela!". Die Kundgebung wird unter anderem vom Kölner Friedensforum organisiert, mit der Beteiligung von Linkspartei, DKP, DFG-VK, DIDF und Studentengruppen.
Der Rote Bund in Köln ruft für 18 Uhr am Neumarkt unter der Losung "Gemeinsam auf die Straße gegen die Aggressionen des Yankee-Imperialismus" zum Protest auf. Im Aufruf heißt es, man will sich "in Einheit mit allen Revolutionären, Antiimperialisten und aufrichtigen Demokraten sich gegen diese völkerrechtswidrigen Angriffe des Yankee-Imperialismus auf Venezuela und Lateinamerika stellen." Im Anschluss wird zur gemeinsamen Teilnahme an der oben genannten Kundgebung „USA raus aus Venezuela!“ auf dem Bahnhofsvorplatz eingeladen. Das könnte zeitlich allerdings etwas eng werden.