Afrika

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Über 100 Tote bei Grubenunglück

In der Nähe der Grenze zu Kamerun sind bei einem schweren Grubenunglück in der Zentralafrikanischen Republik mehr als 100 Bergleute ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Dienstag, dem 18. August 2026, in der Goldmine von Zamboye, rund 50 Kilometer von der Stadt Baboua entfernt.

Zuschrift

Nach lokalen Angaben und Berichten von Rettungskräften sowie dem Roten Kreuz wurden über 100 Leichen geborgen. Die Bergungsarbeiten dauern an, die endgültige Opferzahl könnte weiter steigen. Ursache war der Einsturz mehrerer unterirdischer Tunnel, der einen Erdrutsch auslöste. Hunderte informelle Goldschürfer arbeiteten auf dem Gelände.


Die Mine war handwerklich betrieben. Sicherheitsstandards fehlten weitgehend: Die Schächte wurden ohne Stützungen gegraben, Schutzausrüstung war Mangelware. Solche Unfälle sind in der Region keine Seltenheit.


Kritik richtet sich vor allem gegen die gefährlichen Arbeitsbedingungen und die Ausbeutung der Arbeiter. Oppositionspolitiker in beiden Ländern werfen den Verantwortlichen vor, dass Menschen aus Armut unter lebensgefährlichen Umständen schuften müssen, während andere vom Gold profitieren. Das Gold aus solchen Minen fließt häufig über undurchsichtige Netzwerke in den internationalen Markt.


Die MLPD trauert um die toten Bergarbeiter und ist solidarisch mit ihren Angehörigen. Sie prangert die Ausbeutung der Bergarbeiter an, die oft unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen schuften müssen, während sich die Profite internationale Konzerne einstecken.