Israel

Israel

Tel Aviv: „Juden und Araber weigern sich, Feinde zu sein“

Am Samstagabend demonstrierten in Tel Aviv rund 2.000 Menschen für eine jüdisch-arabische Regierung. Die Demonstranten, angeführt von der linken Basisbewegung „Standing Together“ (Gemeinsam stehen), versammelten sich zunächst auf dem Habima-Platz, um die Oppositionsparteien zur Zusammenarbeit aufzurufen. Von dort aus zogen sie über die Ibn-Gabirol-Straße zum Rabin-Platz. Bei der Kundgebung gegen Netanjahu skandierten die Teilnehmer Slogans wie „Juden und Araber weigern sich, Feinde zu sein“ und „Nein zu Rassismus, ja zur Partnerschaft“. Während des Marsches schlugen die Aktivisten Trommeln und hielten Schilder hoch, auf denen „Es gibt eine Mehrheit für den Wandel“ und „Gleichheit für alle“ zu lesen war. Auf Hebräisch riefen sie: „Mit Partnerschaft und Gleichheit lösen wir die Regierung ab.“ An anderer Stelle im Demonstrationszug skandierten Teilnehmer auf Arabisch: „Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit.“ Auch in Haifa und Jerusalem gab es entsprechende kleinere Demos.