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Revolutionärer Weg 40 zur Frage der Denkweise im sozialistischen China
Das Buch „Die Lehre von der Denkweise“ - und darin den Abschnitt über Mao Zedong und die Kulturrevolution - sollten alle lesen, die sich für einen neuen Anlauf, die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt zu erkämpfen, interessieren.
Heute sind alle Voraussetzungen für eine sozialistische Gesellschaft gegeben, Technologien, um Sonne und Wind zu nutzen, Meerwasser zu entsalzen, Energie zu speichern, umweltschonende gesundheitsschonende Arbeitsplätze für alle Menschen zu organisieren, ausreichend Lebensmittel zu produzieren usw. Aber die herrschenden Monopole und ihre Regierungen schaffen es nicht, das umzusetzen, weil bei ihnen gesetzmäßig Ausbeutung, Konkurrenz und Profit vorherrschen bis hin zu Weltkrieg und Faschismus. Ein neuer Anlauf für die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt ist erforderlich.
Ein neuer Anlauf? Wie kann zukünftig verhindert werden, dass der Kapitalismus restauriert wird wie in der Sowjetunion und in China? Eine Schlüsselrolle hierbei spielen die wichtigen Erfahrungen der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Die revolutionäre Führung der KP China rief die Kulturrevolution aus, um so die Überlegenheit der proletarischen, sozialistischen Denkweise über die kleinbürgerliche Denkweise zu organisieren. Sie stützte sich dabei auf die Jugend. Aus der Erfahrung, dass dennoch 1976 in China der Kapitalismus restauriert wurde, zog Willi Dickhut die Schlussfolgerung, dass zukünftig in einem sozialistischen Staat mehrere Kulturrevolutionen notwendig sein werden, um über die kleinbürgerliche Denkweise zu siegen.
Über die Frage der Denkweise findet sich in den bürgerlichen Medien heute kaum noch etwas, stattdessen werden von der antikommunistischen Hetze der Kulturrevolution oder Mao Zedong Diktatur und Gewalt angedichtet. Wem soll man glauben?
Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre waren der Erfolg und die Ausstrahlung der Kulturrevolution in China noch so groß, dass 1971 selbst die Zeitung DER SPIEGEL treffend schrieb: „Die Kulturrevolution war 'der erste Sieg … über jene Schicht der Apparatschiks, die der Bourgeoisie den Garaus gemacht, sich dann aber selbst mit Machtpositionen und Privilegien ausgestattet hatte'".
Eine wissenschaftliche Analyse geben Zeitzeugen wie Jan Myrdal, Joshua S. Horn oder die Chinesin Pao Yu Ching Mai. Sie schildert in ihrem Aufsatz vom Mai 2016, dass der Sozialismus durch die Kulturrevolution zehn weitere Jahre erhalten wurde, indem die Massen aktiviert und stärker einbezogen wurden, in die Betriebsverfassung am Beispiel von Anchan, bei der Schaffung eines neuen Typs von Intellektuellen, die die Praxis kannten, durch die allgemeine Ausweitung der Demokratie.
Dagegen löste Deng Hsiaoping 1985 die Volkskommunen auf, entließ 36 Millionen Arbeiter, holte ausländisches Kapital nach China, wodurch die Arbeiter für extrem niedrige Löhne arbeiten mussten, unterdrückt wurden und China kapitalistisch wurde. Die Erfolge der Kulturrevolution sind der praktische Beweis, dass die Menschheit fähig ist, sich zu verändern und dass ein neuer Anlauf für die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt ein realistisches Ziel ist.