Linke Literaturmesse

Linke Literaturmesse

Lesung und Podiumsdiskussion zum Buch "Die Lehre von der Denkweise"

Das Motto der Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen 31. Linken Literaturmesse in Nürnberg lautete: „Sozialer Kahlschlag, Kriegsvorbereitung, Rechtsruck und reaktionärer Staatsumbau - was tun? Wählen, boykottieren, blockieren, streiken?“

Lesung und Podiumsdiskussion zum Buch "Die Lehre von der Denkweise"
Am Stand der Mediengruppe Neuer Weg (rf-foto)

Diese Themen beschäftigten die Besucherinnen und Besucher der Messe mit über 60 „linken Verlagen“ und 65 Kurzbuchvorstellungen besonders. So war die Podiumsdiskussion auch sehr gut besucht.Die Berichte der Vertreter von Organisierter Autonomie, der Interventionistischen Linken, Linkspartei und eines Gewerkschaftsvertreters stellten Aktionen aus früheren Zeiten mit verschiedenen Widerstandsformen wie Boykott, Blockaden, Nutzung des Parlamentarismus, Stadtteilarbeit insbesondere zur Wohnungsfrage und gewerkschaftliche Kämpfe ins Zentrum. Auffällig war, dass die Frage der Bewusstseinsbildung und die Frage des Sozialismus als Perspektive fast nicht berührt wurde.

 

Die Mediengruppe Neuer Weg war mit einem breiten Sortiment an Büchern zu allen Lebensfragen am Stand vertreten. Ein Schwerpunkt lag auf dem neu erschienenen Buch „Die Lehre von der Denkweise“. So hatten wir viele interessante Gespräche, warum die Frage der Denkweise entscheidend in der jetzigen Klassenkampfsituation ist, dass die Arbeiterklasse und breiten Massenbewegungen organisiert und nur im Kampf gegen die kleinbürgerliche und zur Festigung der proletarischen Denkweise eine gesellschaftliche Perspektive des Sozialismus erkämpfen können. Wir verkauften Literatur im Wert von etwa 600 Euro, darunter sechs Bücher "Die Lehre von der Denkweise".


In der Buchvorstellung von Peter Weispfenning stellte er die Rolle der Denkweise im Aufbau der ehemaligen sozialistischen Länder dar: Wie Einflüsse und das Überhandnehmen der kleinbürgerlichen Denkweise schließlich zum Verrat am Sozialismus führten, aber auch, welche Lehren die MLPD daraus gezogen hat.


Fragen und Statements aus dem Publikum zur Machbarkeit des Kampfs um die Denkweise unter den Massen, zu Stalin, zum Umgang mit Erscheinungen der blinden Rebellion und "Krawallen" bei den Jugendprotesten konnten nur kurz beantwortet werden. Wir luden dann auch zu unserer öffentlichen Studiengruppe jeden zweiten Donnerstag im Monat in Nürnberg ein.