Türkei

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Drei Tote und fünf Verletzte bei Felssturz in Kappadokien

Bei einem schweren Felssturz in der türkischen Tourismusregion Kappadokien sind am 29. Oktober drei Menschen ums Leben gekommen und fünf weitere verletzt worden. Nach heftigen Regenfällen lösten sich am Eingang des Freilichtmuseums von Göreme große Gesteinsbrocken von einem sogenannten Feenkamin. Mehrere Menschen wurden unter den Felsmassen begraben. Zahlreiche Rettungskräfte suchten nach Verschütteten. Die Region gehört zum UNESCO-Welterbe und ist für ihre außergewöhnlichen Felsformationen aus vulkanischem Tuffgestein bekannt. Experten warnen vor weiteren Einstürzen und fordern die vorübergehende Sperrung gefährdeter Bereiche. Bereits zwei Monate zuvor hatte ein Geowissenschaftler auf entsprechende Gefahren hingewiesen. Die Staatsanwaltschaft untersucht auch, ob Versäumnisse zu dem Unglück beigetragen haben könnten.