Buchvorstellung

Buchvorstellung

Die Lehre von der Denkweise berührt eine ganze Palette gesellschaftlicher Fragen.

Bei köstlichen schwäbischen Käs-Spätzle kamen etwa ein Dutzend Gäste zur Buchvorstellung "Die Lehre von der Denkweise" in das Büro der MLPD in Erfurt. Schön war, dass unter den Besuchern einige waren, die zum ersten Mal bei einer Veranstaltung der MLPD waren.

Korrespondenz

Vorgestellt wurde das Buch durch Tassilo Timm, Landesvorsitzender der MLPD, und einem Rebellen. Gerade im Osten bewegt fortschrittliche Menschen das Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt. Das Buch arbeitet dazu heraus, wie sich die AfD vor allem die kleinbürgerliche Denkweise zunutze macht.

 

Das war auch Hauptgegenstand der anschließenden Diskussion. Dass die AfD einen modernen Faschismus verkörpert, war für manche Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch nicht klar zu erkennen. So sagte einer, dass die eigentliche Gefahr von der aktuellen Regierung ausgehe, die ja auch einen Krieg vorbereitet. So berechtigt die Kritik am Kriegskurs der Regierung ist, unterschätzt das doch die Gefahr, die vom Faschismus der AfD ausgeht.

 

Ein Jugendlicher sagte in der anschließenden Diskussion, „dass die Lehre von der Denkweise nichts theoretisches ist, sondern ich es in meiner Ausbildung in der Industrie erlebe.“ Er berichtete von seinen Diskussionen unter rechts beeinflussten Azubis, wo er teilweise aber auch die Stimmung drehen konnte.

 

Eine Teilnehmerin sagte, wie schwierig das unter Jugendlichen ist, wenn diese sich heute hauptsächlich über TikTok informieren: „Ich versuche, meinen Kindern etwas mitzugeben. Es gibt aber Haushalte, wo das nicht so ist. … Man braucht dafür viel Zeit und finanzielle Mittel.“ Sie schilderte Auseinandersetzungen einer befreundeten Lehrkraft, die mit rechten Einflüssen unter ihren Schülern zu kämpfen hat. In der Diskussion bekräftigten wir, dass Lehrkräfte mutig und standhaft sein müssen und auch einen Erziehungsauftrag entsprechend dem Potsdamer Abkommen haben. Aber Lehrer alleine schaffen das auch nicht. Alle fortschrittlichen gesellschaftlichen Kräfte müssen viel mehr Überzeugungsarbeit leisten. Dafür gab die Veranstaltung viele Impulse.