Massive Repression durch die Polizei

Massive Repression durch die Polizei

Weitere Hintergründe über die gestrige Demo in Köln

Von der Polizei gab es von Anfang an massive Behinderungen.

Jugendverband REBELL

Zunächst mal war der Startpunkt der Demonstration relativ kurzfristig geändert worden und ans Rheinufer verlegt, wo kaum Laufpublikum war. Die Polizei behinderte dann, dass die Demonstration loslaufen kann. Offensichtlich hatte sich aber auch die offizielle Demo-Leitung mit der Polizei auf einen Deal eingelassen, dass man dann vor Ort schauen müsse, ob die Demo laufen kann. So zögerte sich der Start immer weiter raus, ohne dass überhaupt mal gegen diese Schikane protestiert wurde.

 

Als ca. eine Stunde nach geplantem Start immer mehr Menschen an der Demonstration angekommen waren, regte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Recht der Protest gegen diese Unterdrückungsmaßnahmen. Einige Zeit später dreht sich dann die Demonstration einfach in die andere Richtung und demonstrierte los. Wer dazu das Signal gab, ist bis jetzt nicht klar. Die offizielle Demo-Orga reagierte daraufhin hysterisch und wies die Demonstranten an, sich an die Ansagen der Polizei zu halten. Sie gingen dann auf das Angebot der Polizei ein, dass sie keine Strafen kriegen, wenn sie die Versammlung offiziell auflösen. Dem haben sie sich dann gebeugt. Dadurch war die Demonstration ab dem Moment nicht mehr angemeldet. Ein solcher Kapitulationskurs und so eine Entsolidarisierung ist nicht zu akzeptieren!

 

In der Folge war die Demo führungslos. Die Polizei legte es offensichtlich auf einen Eklat an. Sie stoppten die Demo nach wenigen Metern, gingen dann gewaltsam mit Wasserwerfern und Polizeikesseln vor. Das alles muss gründlich ausgewertet werden. Rebellion braucht Rückgrat und Organisiertheit!