Bewusst geplante Eskalation durch die Polizei

Bewusst geplante Eskalation durch die Polizei

Mehrere Polizeikessel in Köln gegen Jugend- und Protestdemonstration

Mehrere tausend Menschen von jugendlich bis weißhaarig trafen sich heute um 14 Uhr in Köln am Rheinufer, um für ihre Zukunft gegen die Kürzungspolitik der Regierung, gegen die Kriegsvorbereitung, gegen Faschismus und gegen die Umweltzerstörung zu demonstrieren.

Korrespondenz

Der Auftaktplatz war bereits aus der Innenstadt an den Rand am Rhein verlegt worden, wo außer Demonstrationsteilnehmern kaum Menschen unterwegs waren. Dafür stellen sie bereits vorher Wasserwerfer und Räumeinheiten bereit, so kam die Demonstration auch nicht weit. Nach wenigen hundert Metern wurde sie aufgehalten unter dem Vorwand von Pyrotechnik.

 

Um 16:30 Uhr ging die Polizei dann dazu über, teils mit brachialer Gewalt Gruppen aus der Demonstration einzukesseln. Dabei wurden auch Wasserwerfer und Reizgas eingesetzt. Nachdem so die Fahrbahn geräumt war, wurden die Demonstranten auch vom Gehsteig weggedrängt, obwohl uns vorher dort friedliches Demonstrieren zugesichert war. Die demonstrantenkessel sollen jetzt alle erkennungsdienstlich behandelt werden wofür entsprechende Technik aufgebaut wurde. Einige hundert sind in einigen Abstand dabei, eine Protestkundgebung zu machen, die der Marsh vor Liberation angemeldet hat. Nach der Erfahrung der letzten Polizeikessel in Köln ist davon auszugehen, dass auch jetzt wieder Menschen stundenlang im Kessel schicken festgehalten werden. Die Solidarität drumherum ist auf jeden Fall lebendig. Rebell und MLPD organisieren eine Kundgebung mit Offenem Mikrofon