Golf von Mexiko
Tierbestände seit Ölkatastrophe 2010 nachhaltig beschädigt
In großen Bereichen des Golfs von Mexiko ist die Zahl der Meerestiere sowie die genetische Vielfalt laut einer Studie seit 2011 drastisch, um rund 60 bis 85 Prozent gesunken. Die verfügbaren Belege schließen den Erkenntnissen zufolge natürliche Phänomene als wahrscheinliche Ursachen aus. Vielmehr dürften ein großflächiges Verschmutzungsereignis und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen den Rückgang ausgelöst haben, so die Autoren. Die Forscher führen diesen drastischen Rückgang auf die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Jahr 2010 zurück. Damals traten rund 780 Millionen Liter Erdöl aus.¹