Audi-Chef Döllner

Audi-Chef Döllner

Maximalprofit in den USA – und Wahlkampfhilfe für den Faschisten Trump

Gernot Döllner ist nach Georgia geflogen und hat auf der Wahlkampfbühne von Donald Trump das neue Audi-Werk für über vier Milliarden Dollar verkündet.

Korrespondenz

Er stand dort, nachdem Trump eine Viertelstunde lang Hass, Rassismus und Frauenfeindlichkeit abgespult hatte, und ließ sich als „handsome guy aus Germany“ feiern. Das war eine bewusste Entscheidung für Maximalprofit und für die politische Unterstützung Trumps kurz vor den Zwischenwahlen.

 

Seit den Zöllen verliert Audi Milliarden auf dem US-Markt. Die großen SUVs kommen bisher aus Bratislava. Hier werden massiv Arbeitsplätze vernichtet. In Deutschland soll das Werk in Neckarsulm weg. Ein eigenes Werk in den USA plus in Aussicht gestellte Zollerleichterungen und Subventionen soll die Profitrate retten. Dafür wird der Audi-Chef Wahlkampfhelfer. Das Handelsblatt nennt es „würdeloses Theater“. Treffender ist: Das Kapital kennt keine Würde. Es kennt nur den Profit.

 

Was sagt uns das über die Spitzen des deutschen Monopolkapitals?

 

In der Öffentlichkeit erklären sie meist noch, eine AfD-Regierung sei nicht akzeptabel. Das ist taktisch motiviert. Wegen der EU oder wegen der internationalen Arbeitsteilung. Wenn es für sie darauf ankommt – dann greifen sie ohne Skrupel zu den Mitteln des Faschismus.