Europaweite Arbeiterstreiks und Massenproteste der Jugend
Für internationale Arbeitereinheit und länderübergreifende Koordinierung
In den Septemberkämpfen gegen den Generalangriff von Staat und Monopolen in Deutschland mit 350.000 Beteiligten blitzte die Arbeiteroffensive auf. Es zeigte sich: Die Gewerkschaften werden deutlich kämpferischer. Die MLPD hatte zu den Kampftagen mit ihrem Know-how aktiv beigetragen.
In Europa organisieren nun verschiedene Gewerkschaften Generalstreiks gegen ihre Regierungen und Konzerne, unter anderem in Italien am 20. November, in Frankreich am 5. November und in Spanien am 11. November. Aus dem Mittelmeerraum rufen sechs Gewerkschaften für den 30. Oktober zu einem internationalen Kampf- und Streiktag an den Häfen auf. Sie protestieren gegen Waffenlieferungen, besonders nach Israel, gegen die Umwandlung von Häfen in Militärstützpunkte sowie für höhere Löhne und sichere Arbeitsbedingungen. Hafenarbeiter in über 60 Häfen in Asien, Afrika, Europa und Nordamerika haben sich bereits angeschlossen.
In Deutschland stehen drei Tarifrunden an: in der Metall- und Elektroindustrie (1. November), in der Stahlindustrie (1. Februar 2027) und bei VW (1. Januar 2027). Für den 20. November ist ein europaweiter Jugendprotest- und Kampftag geplant, sowie weitere Jugendproteste. MLPD und REBELL fördern das aktiv, setzen sich kritisch mit Einflüssen des Aktionismus auseinander und tragen dazu bei, dass die Bewegung sich besser organisiert und an Klarheit gewinnt.
Der weltweite vorrevolutionäre Gärungsprozess entwickelt sich. Offene politische Krisen mehren sich, so in Frankreich und Deutschland. Ob Meloni, Macron oder Merz – sie sind taktisch in der Defensive. Die Monopolkonzerne diktieren ihnen, voll durchzuziehen. Kanzler Merz sagt Milliardenförderungen für Nvidia zu, während für die Kitas, Schulen, Pflege und Rente kein Geld da sei. Die Massen wollen nicht mehr wie bisher regiert werden, die Herrschenden können nicht mehr regieren wie bisher. Dazu wird auch die faschistische Richtung von ihnen gestärkt, bis hin zur akuten Gefahr der faschistischen Regierungsübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt.
Es gilt mehr denn je: Kein Kampf der Arbeiterklasse, ob in Deutschland oder international, darf mehr alleine stehen! Das gilt auch für die rebellierende Jugend. Die MLPD wird diesen Weg mit voller Kraft unterstützen und fördern. In den nächsten Wochen kommt es darauf an, dass wir überall diskutieren und die Initiative ergreifen. Ein Motto dazu lautet: Mitbestimmung gibt es nur durch Streik und internationale Koordinierung der Kämpfe!
Aktuell ist ein Aufruf von verschiedenen Gewerkschaftern veröffentlicht worden: „Wir meinen es ernst. Wir legen nach. Wir gehen in die Offensive!“ Er fordert dazu auf, die Gewerkschaften zu Kampforganisationen zu machen, weist auf die Bedeutung großer selbständiger Streiks hin, ist kapitalismuskritisch und antifaschistisch und tritt für die internationale Arbeitereinheit und eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung ein. Er ruft auf: „Koordinieren wir auch zunehmend länderübergreifend die Kämpfe. Internationale Arbeitereinheit ist Trumpf!“
Er kann hier unterzeichnet werden: https://weact.campact.de/petitions/wir-meinen-es-ernst-wir-legen-nach-wir-gehen-in-die-offensive
Die MLPD fördert den Weg zur Arbeiteroffensive und die sozialistische Jugendbewegung. Stärkt die MLPD und ihren Jugendverband REBELL!
(Weitere Informationen dazu folgen)