Argument
AfD: Privateigentum geht vor Naturschutz
Gegen die anstehende Biodiversitätskonferenz wetterte Andreas Bleck von der AfD erst letzte Woche im Bundestag, dass die „geforderte Unterschutzstellung von 30 Prozent der Land- und Meeresflächen … einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte“ darstellen würden.
Ihn interessiert nicht, dass die bisherigen selbsternannten Eigentümer nun mal im großen Maßstab Rohstoffe selbst in der Tiefsee schürfen oder Regenwälder im großen Maßstab abholzen. Im Gegenteil: ebensolches kapitalistisches Eigentum will die AfD auf Gedeih und Verderb verteidigen.
Nur folgerichtig warnt sein Kollege, Abgeordneter Queckemeyer, auch sogleich vor dem „Sozialismus in Reinstkultur“. Logisch, da der Sozialismus dem eigentümlichen Recht auf Ausbeutung von Land und Meer ebenso ein Ende setzen würde wie dem Treiben von Bleck und Queckemeyer im deutschen Bundestag.