Hendrik Wüst wittert einen Skandal – als CDU-Mitglied!

Hendrik Wüst wittert einen Skandal – als CDU-Mitglied!

Spritpreise: Der Doppelmoral ein Ende

Am 4. Oktober echauffierte sich der nordrhein-westfälische "Landesvater" Hendrik Wüst (CDU): „Wenn sich die Mineralölkonzerne an den Entlastungsmaßnahmen für Pendler und Unternehmen bereichern, ist das ein Skandal.“

Korrespondenz
Spritpreise: Der Doppelmoral ein Ende
(rf-grafik, unter Verwendung von KI-Software)

Weiter erklärte er: Ein solches Verhalten reiße „nicht nur Löcher in die Familienkassen“, sondern untergrabe auch „das Vertrauen der Menschen in unsere soziale Marktwirtschaft“.

 

Letzteres ist wohl das, was ihm Angst macht. Die Menschen vertrauen nicht mehr auf die Lüge der "sozialen Marktwirtschaft". Sie ist seit jeher eine Lebenslüge im Kapitalismus. Oder warum gibt es keinen günstigen Wohnraum oder überall marode Brücken und Schulen? In Deutschland wurde noch nie nach den realen gesellschaftlichen Bedürfnissen der Menschen produziert und regiert, sondern einzig und allein zum Zweck der Profitsteigerung der herrschenden Monopole.

 

Herr Wüst wittert einen Skandal, obwohl er mit seiner CDU den eigentlichen Skandal organisiert: den umfangreichsten Generalangriff auf unsere erkämpften Arbeiterrechte der letzten Jahrzehnte, auf unsere Rente, Pflege, Wohngelder und vieles Weitere. Das wird tiefe Löcher in die Familienkassen reißen, da hilft auch die Spritpreisbremse von 16,7 Cent nicht.

 

Höchste Zeit, dieser Doppelmoral ein Ende zu setzen und die begonnenen Proteste und Streiks im September in den Betrieben und den Stadtteilen fortzusetzen.