Guatemala

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Landarbeiter protestieren gegen Vertreibungen, Rassismus und Privatisierung

Verschiedene Landarbeiterorganisationen haben in Guatemala gegen Vertreibungen, strukturellen Rassismus und Privatisierungen demonstriert. Die Protestaktionen fanden am Montag in der Hauptstadt und in zwölf der 22 Departamentos des Landes anlässlich des Tages des indigenen Widerstandes am 12. Oktober statt. Er erinnert an die Ankunft von Christoph Kolumbus auf dem Kontinent vor 534 Jahren. Aufgerufen hatten die Landarbeiterorganisationen Codeca (Komitee für bäuerliche Entwicklung) und das CCDA (Bauernkomitee des Hochlandes) sowie der gewerkschaftlich orientierte Frente Nacional de Lucha (Nationale Kampffront, FNL). Die Demonstrationen protestieren gegen fortgesetzte Vertreibungen und die ungelöste Landfrage. Die Landverteilung in Guatemala gehört zu den ungerechtesten in Lateinamerika.Die Demonstrationen richteten sich auch gegen zu hohe Stromrechnungen von privatisierten Stromkonzernen.