Auftakt heute in einer Woche

Auftakt heute in einer Woche

Internationaler Umweltratschlag: Jetzt die Teilnahme verbindlich organisieren!

Von 23. bis 25. Oktober findet der Internationale Umweltratschlag in Stuttgart statt. Eine Stadt und Region, in der die weltweite gegenseitige Vernichtungsschlacht der internationalen Automonopole auf dem Rücken der Beschäftigten und der Jugend ausgetragen wird.

Von dr
Internationaler Umweltratschlag: Jetzt die Teilnahme verbindlich organisieren!

Tausende Arbeitsplätze wurden bereits vernichtet. 2025 wurden über 10 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen. „Zukunft statt Kahlschlag“ forderten im September Zehntausende Beschäftigte. Durch die fossilen Antriebstechniken war Stuttgart lange Feinstaub-Hochburg in Deutschland. Der Kampf für saubere Luft und einen unentgeltlichen ÖPNV hat einen wichtigen Stellenwert. Die MLPD ist darin ein anerkannter Aktivposten, fördert die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung und tritt für den Kampf gegen das ganze Ausbeutersystem ein. Automobilarbeiter, Umweltkämpfer und Jugendliche können wichtige Erfahrungen zum gemeinsamen Kampf einbringen.

Breite gesellschaftliche Auseinandersetzung um Antriebe

Die AfD tut so, als stehe sie auf der Seite der kleinen Leute im Kampf um Arbeitsplätze in der Autoindustrie. Sie setzt geschickt an kleinbürgerlichen Denkweisen wie Egoismus, Starrheit und Nationalismus an. Nach der egoistischen Denkweise, „ich lass mir doch nichts vorschreiben“, fordert Alice Weidel, AfD, die Abschaffung aller Klimaschutzregelung, da diese eine vermeintliche „klimapolitische Gängelung“ seien. Sie verspricht dadurch eine „umfassende Stärkung des deutschen Industriestandorts“ im „Wettbewerb“ (und damit Arbeitsplätze). Die Massen sollen sich in ihrer Sorge um die Arbeitsplätze auf den Konkurrenzkampf und die „Spielregeln“ des Kapitalismus einlassen. Dabei ist doch dieser der Ausgangspunkt für den Generalangriff von Monopolen und Regierung und nicht die Lösung. Schuld am Niedergang der deutschen Monopole sind laut AfD die Umweltschützer – und nicht das kapitalistische System. Mit Giga-Fabriken und einer Produktionskapazität von jährlich 50 Millionen moderner Fahrzeuge verdrängen chinesische Monopole sukzessive die Konkurrenz vom heimischen Markt. Sie erobern immer größere Teile am Weltmarkt und das auf dem Rücken ihrer Beschäftigten. Die Automobilarbeiter und -arbeiterinnen der Welt dürfen sich nicht im Interesse ihrer Monopole spalten lassen.

Verbrennermotor - Auslaufmodell

Die Kollegen und Kolleginnen sind berechtigt stolz darauf, dass der Verbrennermotor ein hohes Niveau erreicht und die deutsche Industrie damit weltweit viel Ansehen erworben hat. Doch die Zeiten sind vorbei, sowohl was den Wirkungsgrad als auch die Umweltverträglichkeit betrifft. Nur durch den Abgasbetrug konnte sich die fossile deutsche Autoindustrie den weltweit wachsenden umweltpolitischen Auflagen entziehen, was kläglich scheiterte. Demagogisch greift die AfD konservative Denkweisen und Zukunftsängste vor Veränderungen auf. Alice Weidel lehnt das drei Milliarden Euro umfassende Subventionsprogramm der Bundesregierung mit der Begründung ab, dass für die e-Mobilität „weder die notwendige Infrastruktur noch ein tragfähiges Käuferinteresse existiert.“ Da muss sie sich schon selbst an die Nase packen, da auch die AfD mit ihren reaktionären Kampagnen die „Nostalgie“ Verbrennermotor angeheizt hat. China produziert mittlerweile 70 Prozent aller Elektrofahrzeuge weltweit. Die hohen Benzinpreise, die Elektroautoprämie und günstigere Modelle förderten im September in Deutschland einen starken Aufschwung um plus 95 Prozent zum Vormonat. Wie bei der Klimakatastrophe verleugnet die AfD die Realität.

Die absurde Behauptung der „Deindustrialisierung“

Millionen Arbeitsplätze könnten mit einer zukunftsfähigen Mobilität mit nicht-fossilen Antrieben im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr geschaffen werden. Dringend werden Arbeitskräfte in der Solar- und Windbranche gesucht. Das Umweltbewusstsein kann sich nur behaupten und weiterentwickeln im Kampf gegen die faschistischen Klimaleugner und im Fertigwerden mit der kleinbürgerlichen-faschistischen Denkweise. Dazu muss der Kampf in den Beitrieben, aber auch in der Umweltbewegung ausgetragen und jede Unterschätzung dieses Kampfes überwunden werden. Im Schlussspurt jetzt zulegen! Die Aktivitäten der Umweltbewegung und die Strategiedebatte beleben sich wieder.

 

Der internationale Umweltratschlag ist der geeignete Rahmen, die Strategiedebatte und weltweite Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung, die Einheit mit der Friedens- und antifaschistischer Bewegung voranzubringen. Dazu können die Automobilarbeiter und -arbeiterinnen einen wichtigen Beitrag leisten. Die Auftaktkundgebung am Freitag ist eine erste gemeinsame Aktivität. Die feierlichen Begrüßung am Freitag und das Kulturfest am Samstag sind ein schöner Rahmen, sich zu verbrüdern und verschwistern. Alles ist selbst organisiert, daher sollen sich alle rechtzeitig anmelden, damit ausreichend Plätze, genug Essen und noch viele Helfer bereit stehen.

Anmeldung, Ablauf, Teilnehmerinnen und Teilnehmer ...

Gestern haben wir auf Rote Fahne News Informationen zum Programm, zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zum Ablauf des Internationalen Umweltratschlags in Stuttgart vom 23. bis 25. Oktober 2026 veröffentlicht und zwar in diesem Artikel:

Kommt nach Stuttgart zum Internationalen Umweltratschlag!

Anmeldung für die Teilnahme in Präsenz (gerne in Gruppen): anmeldung@umweltstrategiekonferenz.org
Bändchen oder Karte erhaltet ihr vor Ort (gegen Überweisungsbeleg).

 

Für die Online-Teilnahme bitte Ticket unter folgendem Link bestellen: https://ticket-provider.de/umweltkonferenz/iec2026/
und ebenfalls den Betrag überweisen an

 

Umweltgewerkschaft e.V.
IBAN: DE65 4306 0967 1199 5031 03
SWIFT/BIC: GENODEM1GLS

 

Teilnahmegebühr (ohne Übernachtung und Verpflegung)
Konferenzticket:............................... 50 Euro
Konferenzticket ermäßigt:............... 25 Euro
Online-Teilnahme Gruppe:.............50 Euro +
Online-Teilnahme Einzeln:................ 25 Euro
Online-Teilnahme Ausland:.............. 20 Euro
Kulturfest Samstag:......................... 10 Euro

 

In etlichen Städten treffen interessierte Freunde und Kollegen für die gemeinsame Online-Teilnahme zusammen. Bitte meldet uns Zeit und Ort an redaktion@rf-news.de