Fight for our future!

Fight for our future!

Internationaler Jugendkampftag am 20. November

Unter dem Slogan „Fight for our future, not their wars!" (Kämpft für unsere Zukunft, nicht für ihre Kriege!) ist für den 20. November ein internationaler Streik-und Aktionstag mit Uni-Streiks, Blockaden, Demonstrationen und Aktionen gegen Militarisierung, Aufrüstung, Wehrpflicht und Bildungs-Kürzungen in Vorbereitung.

Korrespondenz und von der Zentralen Website: youthstrike.org

Französische Unterstützer - Zusammenhang mit den dortigen Protesten

Die laufenden Schüler- und Studentenproteste in Frankreich (seit Mitte September) werden explizit mit dem 20.11. verbunden. Sprecherinnen der Union Étudiante (u. a. Alice Cohen-Morzadec) haben angekündigt, die Mobilisierung mindestens bis zum 17. Oktober und zum 20. November fortzusetzen – als internationales Datum für die Jugend in ganz Europa.

 

Unterzeichner aus Frankreich:

  • Union Étudiante
  • Union syndicale lycéenne (USL)
  • Mouvement National Lycéen
  • Weitere Schüler- und Studentenverbände (u. a. Solidaires Étudiant·es)
  • Die USL und die Union Étudiante sind zentrale Organisatoren der aktuellen Blockaden und Aktionstage in Frankreich und rufen zur Fortsetzung der Proteste auf.

Belgische Unterstützer

In Belgien haben sich die Proteste (besonders in der französischsprachigen Wallonie, u. a. Lüttich) an den französischen Schülerprotesten entzündet und orientiert. Sie richten sich gegen Bildungskürzungen und "Reformen". Belgische Schüler- und Studentengruppen werden im europäischen Aufruf zum 20.11. mit einbezogen; der Tag soll die grenzüberschreitende Vernetzung stärken. Die belgischen Proteste werden von den Organisatoren als Teil der europäischen Jugendprotestwelle gesehen.

Italienische Unterstützer

In Italien gibt es eine klare Solidaritätsmobilisierung mit den französischen Protesten. Italienische Schüler- und Studentenorganisationen haben Aktionen in mehreren Städten (u. a. Genua, Rom, Neapel, Turin) angekündigt, die im internationalen Studentenstreik am 20. November gipfeln sollen.

 

Unterzeichner aus Italien:

  • Rete della Conoscenza
  • Unione degli Studenti
  • Link Universitari

Die "Rete degli Studenti" und andere Gruppen haben erklärt: „An alle Streikenden in Frankreich: Wir stehen an eurer Seite. Wir werden ihre Kriege desertieren. Geld für die Schulen, nicht für Waffen." Sie verbinden die Solidarität mit den französischen Protesten mit eigenen Themen gegen Bildungskürzungen, Aufrüstung, Wehrpflicht-Debatte.

Deutschland – Beschluss der Schulstreik-Bewegung

Auch die deutsche Bewegung „Schulstreik gegen Wehrpflicht" hat sich auf den 20. November als nächsten großen Aktionstag in Deutschland festgelegt. Damit verbindet sie die europaweit stattfindenden Proteste der Jugendbewegung mit den in Deutschland stattfindenden Protesten der Jugendbewegung gegen die Einführung einer Wehrpflicht sowie gegen die Militarisierung.

 

In einer Resolution bzw. einem Beschluss der Bewegung „Schulstreik gegen Wehrpflicht" heißt es :„Am 20. November führen wir einen Aktionstag in Deutschland durch, weil dort auch Organisationen aus anderen Ländern gegen Aufrüstung, Krieg und Wehrpflicht aktiv werden." (u. a. dokumentiert im Zusammenhang mit der Schulstreik-Konferenz)

 

Der 20. November wird so zu einem wichtigen Schritt in der  internationalen Durchdringung, Koordinierung und Zusammenführung der europäischen Jugendproteste. Das muss gefördert, gestärkt und weiter ausgebaut werden. Insbesondere auch mit einer Stärkung der neuen sozialistischen Jugendbewegung und der Stärkung des Kampfs um den echten Sozialismus, als einzige Menschheitsperspektive gegen das krisenhafte Ausbeutersystem Kapitalismus.