HKM Duisburg

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HKM – Ärger über Folgen des „Sozialplans“

Die folgende Korrespondenz der Redaktion HKM Duisburg ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von Kollegen für Kollegen im Stahlbereich, „Stahlkocher“, erschienen.

Aus der Kollegenzeitung „Stahlkocher“

Die Umsetzung des „Sozialtarifvertrags“ ist in vollem Gange. Mit der Stilllegung einer Batterie der Kokerei und des Hochofens A sind schon 500 Kollegen weg. Die sind nicht einfach zu ersetzen: Unterbesetzung, Stress, Unmut und Unsicherheit, wie es weitergeht.

 

Als die Kruppianer nach HKM kamen, hatten sie Lohnabsicherung. Kollegen, die jetzt umgesetzt werden, können teilweise von Lohngruppe 19 bis auf neun runtergestuft werden. Ein gewaltiger Lohnverlust mit Folgen für die Familie und die spätere Rente.

 

Dazu die Rentenreform der CDU/SPD-Regierung. So wird Altersarmut vorprogrammiert. „Besser als die Hütte ist ganz zu“, dachten viele. Aber was ist daran sozial? Mit Begriffen wie „sozialverträglich“ oder „Reform“ wird verschleiert, dass der internationale Konkurrenzkampf auf unserem Rücken ausgetragen wird. Wir Arbeiter schaffen den ganzen Reichtum!

 

Solange wir produzieren, haben wir einen Hebel. Mitbestimmung durch Streik – verbreitet sich durch viele Werkshallen in Deutschland! Statt dass sich jeder in den individuellen Existenzkampf zurückzieht, sollten wir unsere Forderungen aufstellen, uns organisieren und kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!