Mexiko

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Guadelajara: Tausende protestieren gegen giftiges Trinkwasser

Die Bewohner von Guadalajara, einer der größten Städte Mexikos, fordern Antworten auf eine sich verschärfende Krise der Wasserqualität. In vielen Haushalten kommt übelriechendes, mit Ablagerungen versetztes Leitungswasser aus dem Hahn. Am Sonntag, den 11. Oktober demonstrierten rund 10.000 Menschen dagegen und forderten von der Regierung umfassende Maßnahmen. Dass die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten einsetzte, führte zu weiteren Protesten diese Woche. Die Krise hat die Aufmerksamkeit auf das Wassermanagement in der Metropolregion – in der mehr als fünf Millionen Menschen leben und die zugleich das größte Industrie- und Fertigungszentrum Mexikos im westlichen Bundesstaat Jalisco darstellt – weiter verschärft. Die „Nationale Versammlung für Wasser, Leben und Territorium“ (Asamblea Nacional por el Agua, la Vida y el Territorio) – ein mexikanisches Bündnis für Bürgerrechte – bekundete ihre Solidarität mit den Demonstrierenden in Jalisco und forderte „eine echte, umfassende und überprüfbare Lösung“ für die Wasserkrise in Guadalajara.