Grenzgebiet Ägypten/Sudan

Grenzgebiet Ägypten/Sudan

Barbarischer Angriff auf Bergleute durch ägyptische Luftwaffe

Ein barbarischer Anschlag auf das Leben von Arbeitern im handwerklichen (oder informellen) Gold-Bergbau ereignete sich am vergangenen Wochenende im Grenzgebiet Ägypten/Sudan.

Korrespondenz

Wir erinnern uns an das Verhungernlassen von rund 100 migrantischen Bergleuten in Stilfontein durch die südafrikanische Regierung. Nicht minder kaltblütig ging die ägyptische Regierung vor. Die Luftwaffe bombardierte das Abbaugebiet, dabei wurden bis zu 200 Bergleute getötet und zahlreiche schwer verletzt. Die ägyptische Regierung wolle damit dem „Chaos durch illegalen Goldbergbau und dem Schmuggel" ein Ende bereiten. Man habe die „kriminellen Elemente" vorher durch Flugblätter gewarnt. Im Juni wurden bei einem ähnlichen Luftangriff 23 Arbeiter getötet. Im Grenzgebiet werden jährlich mehrere Tonnen reinstes Gold geschürft, auf das beide Staaten Anspruch erheben.