Katharina von Schnurbein

Katharina von Schnurbein

Als Antisemitismus-Beauftragte völlig fehl am Platz - sie ist ein Sprachrohr von Netanjahu

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett Katharina von Schnurbein als neue Antisemitismus-Beauftragte eingesetzt.

Von hi

Sie folgt auf Felix Klein, der nach Paris geht, als deutscher Vertreter bei der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

Wer ist diese Frau? Aufgewachsen ist sie auf dem Adelshaus derer von Schnurbein im Bayerischen Wald.

 

Bezeichnend für ihr ganzes Wesen ist ihre Hetze gegen Greta Thumberg, die solidarisch ist mit dem Freiheitskampf des palästinensischen Volks. „Ich frage mich, wo der Unterschied liegt, zwischen dieser Haltung und dem Leugnen des Holocaust. Für mich ist das die gleiche Geisteshaltung.“

 

Wenn man schon von Parallelen in der Geisteshaltung spricht, muss man diese bei Schnurbein suchen. Sie ist diejenige, die den Völkermord Israels an den Palästinensern in Gaza leugnet. Sie unterstützt komplett die faschistischen Groß-Israel-Pläne und deren Rechtfertigung durch die israelische Regierung.

 

So behauptet sie, Israel leiste im Gazastreifen humanitäre Hilfe. Wirklich humanitäre Hilfe - selbst vom Roten Kreuz - ist für sie dagegen „Antisemitismus“. Als EU-Beauftragte gegen Antisemitismus bekämpfte sie Vorhaben, Israel wegen seiner völkerrechtswidrigen Siedlerpolitik zu sanktionieren.

 

Die israelische Zeitung Haaretz verlieh ihr den Beinamen „inoffizielle Botschafterin Israels".

 

Mit diesem Personaleinsatz bekräftigt die Regierung, dass sie ihre Politik der bedingungslosen Unterstützung Israels, das international immer mehr in die Isolierung gerät, fortsetzen will. Das hat mit der Bekämpfung des Antisemitismus nichts zu tun. Das ist aktive Mitwirkung an Kriegsverbrechen, an einem Genoizid.