Internationaler Hafen-Kampftag am 30. Oktober
„Wir Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg“
„Wir Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg“ - unter diesem Motto wird am 30. Oktober 2026 ein internationaler Kampftag in den Häfen durchgeführt.
Letzte Woche auf dem Vorbereitungstreffen der griechischen Gewerkschaften im Arbeiterzentrum von Piräus wurde hervorgehoben, dass bisher 60 Internationale Häfen aus Europa, Asien und Afrika ihre Beteiligung zugesagt haben. Beim Vorbereitungstreffen waren fast alle Gewerkschaften aus der Region Attika anwesend. Eine große Einheit herrschte darüber, dass der internationale Aktionstag am 30. Oktober nicht nur die Hafenarbeiter betrifft, sondern die Arbeiterklasse International.
Seine Stärke wird mächtiger, wenn sich alle Branchen vereinigen und gemeinsam kämpfen. Die anwesenden Gewerkschafter beschlossen, dass der 30. Oktober zum Kampftag der gesamten Arbeiterklasse in Griechenland werden soll. Das war der erste einstimmige Beschluss. Uns verbindet der gemeinsame Kampf gegen das System der Ausbeutung, der Armut und der Kriege.
Weitere Beschlüsse waren:
- Alle Gewerkschaften in Griechenland rufen dazu auf, sich zu beteiligen.
- Die zentrale Streikkundgebung wird am 30. Oktober um 10 Uhr in Piräus vor dem Staatstheater stattfinden.
- In den Häfen von Patras, Piräus und Igoumenitsa wird am 30. Oktober ein 24-stündiger Streik stattfinden
- Zur Vorbereitung der Streiks in den drei griechischen Häfen wird zur Mobilisierung das Arbeiterzentrum von Piräus Gespräche mit mehreren Gemeinden führen, um die Kommunen für ihre Teilnahme und Mobilisierung zu gewinnen. Die Gespräche werden in den Kommunen Perama, Nikaia Koridals, Keramitsini, Drapezona und Piräus geführt.

Die griechische Seeleute-Gewerkschaft PENEN bestreikt am 30. Oktober nicht nur den Hafen von Piräus, sondern auch die Häfen Igoumenitsa und Patras (Plakat der PENEN)
Die Diskussion, macht deutlich: Angesichts einer Welt, die vom imperialistischen Kriegen erschüttert wird, ist die Parole „Wir Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg“, kein allgemeiner Friedensslogan. Sie bringt zum Ausdruck, dass die Arbeiterklasse nicht akzeptiert, dass ihre Arbeit zu einem Instrument kriegerischer Pläne gemacht wird, ihre Arbeitsplätze zu Orten werden, die dem Krieg dienen, für das Blutvergießen der Völker. Milliarden, werden den Löhnen, dem Gesundheits- und dem Bildungswesen entzogen und fließen in die imperialistischen Kriege. Der Krieg gegen die Völker und der Krieg an den Arbeitsplätzen dienen demselben Ziel: den Profiten der Konzerne.
Seit Beginn der imperialistischen Kriegskonflikte sind Dutzende von Seeleuten ums Leben gekommen. Die Eskalation der imperialistischen Konflikte hat Handelsschiffe zu direkten Angriffszielen gemacht, und die Seeleute sind täglich dem Tod ausgesetzt. Die tiefere Verstrickung unseres Landes und die Kriegsvorbereitungen gehen Hand in Hand mit der Verschärfung der Ausbeutung und dem Rückgang des Einkommens der Seeleute, aber auch aller Arbeiter, während den Konzernen und Reedern neue Steuerbefreiungen und weitere Vergünstigungen gewährt werden.
Die Seeleute opfern weder ihr Leben noch ihre Rechte für die Profite der Reeder.
- Der Transport von Kriegsmaterial durch Handelsschiffe muss sofort eingestellt werden.
- 7-Stunden-Tag – 5-Tage-Woche – 35-Stunden-Woche
- Obligatorische Einbeziehung eines Arztes in die Besatzung der Schiffe