Kapstadt

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Tausende fordern Ende des Völkermords im Sudan, im Kongo und in Palästina

Bei dem wohl größten Pro-Palästina-Marsch seit mindestens einem Jahr zogen am Samstagnachmittag in Kapstadt Tausende Menschen entlang der Promenade von Sea Point und forderten ein Ende des Völkermords im Gazastreifen.

Sie trugen Plakate und skandierten „Free, free Palestine“ sowie „Sudan, Congo, Palestine … An end to all genocide“. Organisiert wurde die Demonstration von der Palestine Solidarity Campaign (PSC). Vor dem Marsch betonten die Organisatoren, dass sie jegliche Form von Hassrede verurteilen, einschließlich „Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Antisemitismus“.

 

Der Marsch wurde von mehreren politischen Parteien unterstützt: dem ANC, der PMC, der EFF, Al-Jama-ah und der neu gegründeten One Love Alliance. Am Sonntag beteiligten sich Tausende an dem zum 17. Mal stattfindenden „Walk for Freedom“ in Johannesburg. Der Marsch hat sich zu einer der größeren Veranstaltungen entwickelt, bei denen in Südafrika öffentlich Solidarität mit Palästina bekundet wird. Der fünf Kilometer lange Marsch in Lenasia wurde von der Palestine Solidarity Alliance (PSA) organisiert. Ein 25 Meter langes Banner wurde entrollt, das die Namen von mehr als 20.000 im Gazastreifen getöteten Kindern trug.