Belgien
Schüler protestieren gegen höhere Einschreibegebühren an Uni
Seit mehreren Tagen kommt es auch in Belgien zu Schülerprotesten. In Belgien geht es vor allem um die harten "Reformen", die Bildungsministerin Valérie Glatigny den Schulen und Universitäten verordnet hat. Auf Widerstand stößt insbesondere die Erhöhung der Einschreibegebühren für die Universitäten und Hochschulen auf 1.194 Euro im Jahr. Das könne sich kaum noch ein Student leisten, heißt es bei den Protestierenden; damit werde ihnen die Zukunft verbaut. Für Frust sorgen auch überfüllte Klassen, überforderte Lehrer (sie müssen länger arbeiten) und der Lehrermangel, der zu Unterrichtsausfall führt. Am Mittwoch, ddem 7. Oktober, wurden in Brüssel bereits zehn Schulen bestreikt. Angefangen mit den Protesten gegen die Regierungspläne hatten die Lehrer, die sich gegen Mehrarbeit und Budgetkürzungen von 500 Millionen Euro (bis 2029) wandten. Am Freitag haben die Gewerkschaften zu einem landesweiten Protesttag aufgerufen.