Debatte im "Gäuboten"
Sachliche Leserbriefdiskussion über einen neuen Sozialismus
Mit Freunde erlebe ich jetzt eine Diskussion auf meinen Leserbrief vom 25. September 2026 an den "Gäuboten" (1): "Einen neuen Sozialismus braucht man." Verschiedene Meinungen im sachlichen Stil stehen sich gegenüber, ohne persönliche Angriffe, danke dafür!
Herr Klos schrieb dazu: „FRÜHER VERKAUFTEN SICH UNSERE AUTOS AUCH OHNE KAUFPRÄMIE“. Diese Meinung und die Schlussfolgerungen dazu teile ich überhaupt nicht. Denn es wird weder eine Lösung des gesamten Verkehrssystems angesprochen, noch die Folgen der fossilen Verbrennung auf dem Planeten für Natur, Mensch, Tiere und den Planeten. "Ja, weiter so" bedeutet, ungezügelt PS-Monster mit 600 bis über 1000 PS auf die Straße zu bringen. Das soll die Zukunft bringen und hunderttausende Arbeitsplätze erhalten? Mitnichten.
Dagegen stellt Herr Egeler am 9. Oktober 2026 in seinem Leserbrief fest: Wer auch heute noch daran festhält, dem muss man bescheinigen, dass er ein ziemlich heftiges Umweltverbrechen begeht, das zunehmend die menschlichen Lebensvoraussetzungen beeinträchtigt und riesige Schäden durch Hitze und Fluten verursacht. Dem stimme ich zu 100 Prozent zu. Nur die Schlussfolgerung "... erfordert aber keinen neuen Sozialismus" (Herr Egeler) sehe ich anders.
Genau diese Konzerne auf dem Planeten, Öl- und Gaskonzerneme, Automobilkonzerne - die voll zum Verbrenner zurückwollen - und die Atomkraftlobby mit der Wirtschaftsministerin Reiche wollen das. Und die Regierungen, was machen die? AfD-Weidel schreit auf dem letzten Parteitag: Windräder abreißen! Oder der AfD-Co-Sprecher: "Ein ganz normaler Sommer". Und die Brände, Wasserknappheit und Hitzetoten, alles Zufall oder gottgewollt? Wollen wir diesen Kräften den Planeten, die Erde überlassen? Nein! ...
Und die Automobilarbeiter*innen können mehr als Verbrennerautos bauen. Tatsächlich sind E-Autos zwar umweltverträglicher als Verbrenner, aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Rohstoff- und Menschenausbeutung im Kongo, wer denkt daran? Wir Arbeiter und Ingenieure müssen groß denken. Wir können nicht nur Autos bauen. Ein Verkehrs- und Transportsystem, das die acht Milliarden Menschen auf der Welt verbindet und in der Einheit mit der Natur auch funktioniert. Das sind Arbeitsplätze. Nur mit VW-Blume, Mercedes-Källenius und diesen Berliner Regierungsparteien und der AfD ist das aus meiner Sicht nicht
möglich. Deshalb meine Ansicht, für der Erhalt des Planeten und für einen neuen Sozialismus.
Eine gute Gelegenheit ist der erste internationale Umweltratschlag vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Stuttgart wichtig. Bergarbeiter, Stahl- und Automobilarbeiter, Umweltweltaktivisten aus verschiedenen Orten des Planeten kommen zusammen. Genau das Richtige.