Rubio in Griechenland unerwünscht

Rubio in Griechenland unerwünscht

Athen: „Weder Land noch Wasser für die Mörder der Völker!“

Tausende Arbeiter mit ihren Gewerkschaften, Studenten, Frauen, Jugendliche ... strömten am gestrigen Dienstagabend auf den Straßen aller Großstädte in Griechenland, um gegen den Besuch des US-Außenministers Marco Rubio und die immer tiefere Verstrickung Griechenlands in die Kriege und Kriegspläne der USA und der NATO zu demonstrieren.

Von Iordanis Georgiou

Dabei auch die Beteiligung der palästinensischen Gemeinschaft in Griechenland, die stets an vorderster Front der Solidaritätsaktionen für das palästinensische Volk steht. Die Polizei hat die Straße zur US- und zur israelischen Botschaft am Syntagma-Platz abgesperrt. Kilometerlange Staus und unglaubliche Unannehmlichkeiten verursachte die Sperrung der Mesogeion- und der Katechaki-Straße, damit der Konvoi des US-Außenministers Marco Rubio passieren konnte.

 

Ein starkes Polizeiaufgebot und Absperrungen begleiteten die große Protestdemonstration in Athen. Auf der Vasilissis-Sofias-Straße, auf Höhe der Blumenläden neben dem Parlament, hatte die Polizei eine Absperrung errichtet und die Demonstranten auf provokative und völlig undemokratische Weise daran gehindert, weiterzuziehen. Trotz Tränengas konnte die Polizei nicht verhindern, dass die Demonstranten die US-Botschaft erreichten. Sie machten dem US-Außenminister klar, dass sein Besuch in Athen vom griechischen Volk unerwünscht ist. Das griechische Volk macht nicht mit bei den umfassenden militärischen, energiepolitischen und geopolitischen Plänen der USA und der NATO. Die Demonstranten verurteilten die griechische Regierung und ihre Zusammenarbeit mit der faschistischen Regierung Israels. „Rubio ist unerwünscht!“ „Weder Land noch Wasser für die Mörder der Völker!“ „Freiheit für Palästina!“ „Raus mit der NATO und den Amerikanern!“