Kampf um die Denkweise

Kampf um die Denkweise

Wie die Arbeiter in die Offensive kommen können …

Ein Kollege ist begeistert von der Demonstration am 26.9. im Ruhrgebiet. Aber er ist auch enttäuscht, denn aus seiner Belegschaft ist er der Einzige. Dabei hat er im Betrieb so viele Gespräche geführt und dafür geworben.

Korrespondenz

Einer meinte: "Auf mich kommt es nicht an." Seine Arbeitskollegen sind noch nicht überzeugt, dass das etwas bringt. Er fragt mich: "Was muss denn noch passieren, damit die kapieren, dass es auf alle Arbeiter ankommt?"


Ich spreche das Problem der Denkweise an. Im Kopf eines jeden Arbeiters findet ein Kampf statt: Zwischen der proletarischen Denkweise, die als Solidarität, als gemeinsames Klasseninteresse tagtäglich im Betrieb entsteht und der kleinbürgerlichen Denkweise, die von den Herrschenden systematisch geschürt wird, vor allem über die Massenmedien, um die Arbeiter kleinzuhalten. Ich zeige ihm das neue Buch: "Von der Denkweise hängt entscheidend ab, ob die Arbeiter in die Offensive kommen." Ihm leuchtet das ein und er ist angetan, dass das sogar eine Lehre ist.


Wir diskutieren, wie man wissenschaftlich lernt, das Bewusstsein der Arbeiter zu entwickeln. Man muss den tatsächlichen Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise unter den Arbeitern analysieren, mit Geduld und Zuversicht, dass die proletarische Denkweise letztlich siegen wird, weil sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Der Kollege kauft das Buch, wird es lesen und wir bleiben in Kontakt.