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Polizeieinsatz gegen kurdischen Verein | Update: MLPD protestiert

Wir sind mit drei Genossen der MLPD und einem Aktivisten des Jugendverbands REBELL zum kurdischen Verein in der Kornstraße gefahren, nachdem wir von einem Polizeieinsatz erfahren hatten.

Korrespondenz
Polizeieinsatz gegen kurdischen Verein | Update: MLPD protestiert
Bild vom Polizeieinsatz beim Kurdischen Verein Hannover (foto: ANF)

Mehrere Hundert Polizisten sind in eine Gedenkfeier für gefallene kurdische Befreiungskämpfer eingedrungen und haben die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Stunden festgehalten, Handys konfisziert und ihnen verboten, Kurdisch zu sprechen. Die letzte Teilnehmerin wurde nach sieben Stunden gehen gelassen.

 

Es waren viele solidarische Unterstützer da, die stundenlang an der Polizeiabsperrung ausharrten, vor allem Jugendliche. Die kurdischen Genossen waren dankbar, dass wir gekommen sind und uns solidarisiert haben.

 

Viele von ihnen sind selbst wegen politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen, wie Ayser Dogan, die selbst Angehörige verloren hat: „Unsere Kinder kämpfen gegen den IS, auch damit die islamistischen Faschisten nicht hierherkommen, und dann dürfen wir nicht mal um die Gefallenen trauern? Und dem Islamisten Dscholani wird in Deutschland der rote Teppich ausgerollt?“

 

Wir verurteilen die Kriminalisierung und den Polizeieinsatz – Revolution ist kein Verbrechen!

Azadi Bo Kurdistan! - Freiheit für Kurdistan!


UPDATE

Die MLPD Hannover hat sich mit einem Protestbrief gegen diese Polizeiwillkür an die Präsidentin der Polizeidirektion Hannover und das Innenministerium des Landes Niedersachsen gewendet:

Jetzt hier lesen!


Hier geht es zu einem Bericht der kurdischen Nachrichtenagentur ANF zu diesem Vorfall