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Palästina-Solidaritätsdemo: Monika Gärtner-Engel und ein Mercedes-Arbeiter unter den Rednern

Auf etwas über 1000 Demonstranten schwoll der Zug der Palästina-Demonstration am Samstag an. Die Demonstranten versammelten sich vor dem DGB-Haus in Düsseldorf und demonstrierten dann quer durch die Stadt zum Graf-Adolf-Platz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Korrespondenz
Palästina-Solidaritätsdemo: Monika Gärtner-Engel und ein Mercedes-Arbeiter unter den Rednern
(rf-foto)

Bei der Auftaktkundgebung sprach als erstes die ICOR-Hauptkoordinatorin Monika Gärtner-Engel. Sie ging auf die deutsche Geschichte ein und schlussfolgerte, dass von Deutschland nie mehr ein Völkermord und nie mehr ein imperialistischer Krieg ausgehen darf. Hier die Rede zum Nachlesen.

 

Wie auch andere Redner griff sie die Antisemitismuskeule an, mit der der palästinensische Widerstand unterdrückt werden soll und die jetzt auch gegen die Berliner Linken herausgeholt wird. Monika verlangt in dem Zusammenhang mehr Rückgrat in der Solidarität mit Palästina. Sie ging auch auf den ICOR-Solidaritätspakt mit Al Awda ein und rief zu Spenden dafür auf. Allein die Düsseldorfer Spendensammler von Palästina-muss-leben erhielten rund 250 €.

 

Darauf ging auch ein Redner der Düsseldorfer Mercedes-Arbeiter ein. Er war bereits beim Aufbau der Klinik in Kobanê vor 11 Jahren beteiligt und konnte seine Vorstellungen vom Wiederaufbau in Gaza lebendig darlegen. Er überbrachte seine Grüße stellvertretend für die 175.000 Arbeiterinnen und Arbeiter,  die am Montag in Streik standen. Die Gegner sind die selben. VW will sein Osnabrücker Werk an eine israelische Rüstungsfirma verkaufen.

 

Bereits im Vorfeld der Demo wurde von der Bildzeitung demagogisch gegen die Demo gehetzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot dabei. Kurz nachdem die Demo gestartet war, kam es zur ersten Provokation: Die Demo wurde gestoppt, sie dürfe erst weiter, wenn alle Demonstranten von den Straßenbahnschienen herunter wären.

 

Alle Demonstranten einte die Solidarität mit Palästina. Darunter gab es aber die unterschiedlichsten Ansichten. So waren auch Anhänger des iranischen Regimes anwesend, erkennbar an den iranischen Flaggen. Einige der Teilnehmer hielten Bilder des 2024 ermordeten Generalsekretärs der Hisbollah, Hassan Nasrallah, empor. Der Veranstalter verlangte, dass diese herunter genommen werden und daran haben sich einige nicht gehalten. Der Veranstalter ließen sich nicht provozieren. Nach circa einer halben durfte die Demo weiter. Solche Bilder und Symbole des faschistischen iranischen Regimes haben in der Palästina-Solidaritätsbewegung nichts zu suchen!