Sozialismus / Umweltschutz
„Ökosozialismus“? Schön wär’s
Der folgende Artikel der Redaktion Feuerbach ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von und für Kollegen im Bosch-Konzern, Leiharbeiter und Zulieferer, „Hochdruck & Zündstoff“, erschienen.
Hitzewellen, Waldbrände, Wassermangel. Katastrophen über Katastrophen. Es wird vielen klarer, dass der Klimaschutz international forciert werden muss und nicht einfach so weiterproduziert werden kann. Für Konzerne ist der erkämpfte Umweltschutz dagegen „bürokratischer Aufwand“, der weg muss.
Von der AfD kommt kein Wort zu den Toten dieses Hitzesommers – es sei ein völlig normaler Sommer, sagt Chrupalla. Windräder sind für sie ein größeres Problem als 160 Tote am Tag.
Die AfD hetzt in ihrer Liebedienerei vor den Kapitalisten gegen Umweltschutz: Das sei „Ökosozialismus“!
Schön wäre es, wenn wir Sozialismus hätten! Im Sozialismus ist die Leitlinie für die gesellschaftliche Produktion die Einheit von Mensch und Natur. Im Sozialismus wird es verboten sein, dass sich eine kleine Minderheit von Kapitalisten an Natur und Mensch bereichert, ohne Rücksicht auf die Folgen für zukünftige Generationen und die Gesundheit heute.
Im Sozialismus wird auch ständig geforscht, um im Einklang mit der Natur zu produzieren, zu heizen, sich fortzubewegen und so weiter. Vermüllen und Vergiften und die Erde weiter aufzuheizen, wird gestoppt werden. „Die Sonne schreibt keine Rechnungen, die Ölmultis schon“ – im Sozialismus werden die gesellschaftlichen Kosten der Produktion ein Minimum des heutigen kapitalistischen Raubbaus betragen: Preissenkungen, Senkung der Gesundheitskosten, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an der Politik werden dann möglich sein.