Gegen Werksschließung Audi/Neckarsulm

Gegen Werksschließung Audi/Neckarsulm

Nächstes Treffen am 2. Oktober

Das Widerstandskomitee aus Heilbronn lädt zu seinem nächsten Treffen ein:

Pressemitteilung des Widerstandskomitees gegen die Werksschließung bei Audi Neckarsulm und die Polizeigewalt vor dem Tor

Liebe Interessierte und Unterstützer, das Widerstandskomitee lädt zum nächsten Treffen am Freitag, 2. Oktober, um 18 Uhr in die Frauenräume, Achtungstraße 37, ein.

Es liegen ereignisreiche, kämpferische Septemberwochen hinter uns – dazu nur ein kleiner Abriss:

Mittwoch, 16. September: Das Sozialstaatsbündnis Heilbronn ruft zur Protestkundgebung gegen den Abbau sozialer Errungenschaften auf – mit 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Widerstandskomitee ist dabei.

 

Montag, 21. September: Die IG Metall ruft zu einem bundesweiten Aktions- und Kampftag der Beschäftigten in der Autoindustrie und in Zulieferbetrieben auf – bundesweit beteiligen sich 175.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. In Heilbronn machen ca. 6000 Audi-Kolleginnen und -Kollegen bei einer kämpferischen Betriebsratssprechstunde vor Tor 6 deutlich, dass sie die Schließung des Werks in Neckarsulm nicht akzeptieren werden. Das Widerstandskomitee hat mit einer Warm-up-Kundgebung die Unterstützung der Region organisiert und zur Teilnahme an der Betriebsratssprechstunde geworben.

 

Samstag, 26. September: Der DGB ruft in 15 Städten zu Kundgebungen und Demonstrationen auf. Bundesweit beteiligen sich 175.000, allein in Stuttgart setzen 16.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein starkes Zeichen gegen die Angriffe der Regierung auf die sozialen Errungenschaften. Das Widerstandskomitee wirbt für den Zusammenschluss der verschiedenen Belegschaften und sammelt Spenden gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität.

 

Beim Treffen erwartet euch ein kurzes Video über unsere letzten Aktivitäten. Natürlich sind wir auch auf eure Erfahrungen gespannt.

 

Außerdem werden wir berichten, wie sich die Spendensammlung gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität und die Zusammenarbeit mit der Solidaritäts- und Hilfsorganisation SI dazu entwickelt.

 

Aktuell wird ein ganzes Arsenal an Begründungen zur Rechtfertigung von Werksschließungen, Arbeitsplatzvernichtung, Arbeitszeiterhöhung usw. über sogenannte Wirtschaftsexperten, Vorstände und Medien abgefeuert.

 

Das verunsichert und wirkt teilweise auf die Kolleginnen und Kollegen. In einem praktischen Teil wollen wir hier faktenbasiert und vor allem vom Standpunkt der Arbeiterinnen und Arbeiter Argumente entwickeln und schärfen.

Vorgesehen sind Argumente zu folgenden Aussagen:

  • Audi-Arbeiter/Automobilarbeiter sind zu teuer.
  • Audi/VW geht es schlecht – das Werk in Neckarsulm ist nicht rentabel.

 

Zum Schluss werden wir unsere nächsten Aktivitäten beraten und festlegen.