Italien
Hafenarbeiter streiken für bessere Rentenregelungen
Die italienische Gewerkschaft USB Mare e Porti hatte für Montag einen landesweiten 24-stündigen Streik der Hafenarbeiter ausgerufen. Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr waren davon Unternehmen und Hafenbehörden betroffen, die unter den nationalen Tarifvertrag für den Hafensektor fallen. Lokale Berichte bestätigten am Montag, dass der Streik in Häfen wie Genua, Livorno, Gioia Tauro und Civitavecchia im Gange war; Arbeiter hielten Demonstrationen ab, und Terminalbetreiber warnten vor Störungen. Hintergrund des Streiks ist die Forderung der Gewerkschaften, Hafenarbeit rentenrechtlich als Schwerstarbeit anzuerkennen, damit die Beschäftigten der Branche Anspruch auf entsprechende Ruhestandsregelungen haben. Die Gewerkschaften lehnen zudem eine Änderung der Hafenreform ab, die es Terminalbetreibern ermöglichen würde, Zeitarbeitskräfte direkt über Personalvermittlungsagenturen einzustellen.