REBELL knüpft neue Kontakte
Rostock: "In den Gesprächen wurde deutlich, dass Sozialismus eine brennende Zukunftsfrage ist"
Über 1.400 Menschen beteiligten sich in Rostock am DGB-Aktionstag gegen die Regierungspolitik. Bei bestem Spätsommerwetter brachten die Teilnehmer und auch die Redner des DGB ihren Unmut über die "Reformen" der Merz-Regierung zum Ausdruck.
Die Vorstellungen über die Kampfziele sahen aber nicht unbedingt gleich aus. Schlugen Redner auf dem Podium oft die "Rettung des Sozialstaats" und "bessere staatliche Förderung der Konzerne" vor, war es vielen Menschen unten wichtig zu diskutieren, ob ein System ohne Ausbeutung des Menschen und der Natur möglich ist. Es wurde deutlich in den Gesprächen, dass die Frage des Sozialismus eine brennende Zukunftsfrage ist. Diese waren in den Gesprächen als eine der Kernfragen für die Perspektive der Kämpfe gegen Regierung und Konzerne aufgeworfen und müssen weiter unter den Menschen geklärt werden.
Dabei wurden Kontakte geknüpft, um anhand des Buches "Die Lehre von der Denkweise" weitere Klarheit zu gewinnen. Ein Buch und 20 Exemplare der Roten Fahne konnten verkauft werden. Am meisten Zuwachs hatte der REBELL, der Schüler vom Schulstreik am Tag vorher für eine aktive Teilnehme gewinnen und auch weitere Jugendkontakte herstellen konnte. Auch zur Gewerkschaftsjugend wurden Kontakte geknüpft. Ein breites Auftreten der MLPD konnte auch deshalb geleistet werden, weil sich alle Ortsgruppen in Meckenburg-Vorpommern daran beteiligt haben. Dafür vielen Dank!