Antikommunismus
Revolutionäre Vorbilder sind gefragt statt AfD-Blender
Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Senatswahlen in Berlin „kam eine starke Polarisierung – gegen verstärkte faschistische Gefahr stärkt sich auch der Linkstrend – Absturz der CDU“ zum Ausdruck. So kennzeichnete die Redaktion auf Rote Fahne News am Wahlabend die neue Situation.
Am Tag danach gab die AfD ihre Pressekonferenz (mehr dazu hier). Damit bezweckt Frau Weidel wohl auch, dass all diejenigen, die den Hitler-Faschismus ablehnen, sich aber geschichtlich nicht so gut auskennen, sich nun gegen alles Linke wenden und die AfD stärken. Wegen solchen Geschichtsrevisionismus und solcher Volksverhetzung müsste Weidel direkt gerichtlich belangt, aus dem Verkehr gezogen und die AfD gemäß dem Potsdamer Abkommen sofort verboten werden.
Nein, nicht der Alkohol bei ihrer „Siegesfeier“ hatte dabei Alice Weidel das Hirn vernebelt. Bekanntlich muss alles, was der Mensch tut, vorher durch seinen Kopf. Und was hatte sich bei ihr wohl darin eingebrannt? Zur letzten Wahl des Faschisten Donald Trump hatte sie ihm gratuliert und getönt: „Trump ist ein Vorbild für die AfD“ (Südwestpresse, 06.11.2024).
Fürwahr, welch ein „Vorbild“ an Ignoranz gegenüber belegbaren Fakten, geschichtlichen Tatsachen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und demokratischen Gepflogenheiten sowie für abartige Hetze gegen Andersdenkende. Und so erklomm Alice – in ihrem geistigen Wunderland – eine neue Stufe der arbeiterfeindlichen, antikommunistischen Hetze. Für sie war die „Abstrafung der CDU und Friedrich Merz deshalb, weil er nur linke Politik macht“. Und für Kai Wegner von der CDU in Berlin, „weil der nur knallhart linke Politik gemacht hat“ (Tagesschau, 21.09.2026).
Welch treffliche Belehrung: Immerhin steht knallharte linke Politik seit den Anfängen der Arbeiterbewegung für revolutionäre Arbeiterpolitik; Marx und Engels für deren Vorbilder; für Sozialismus/Kommunismus; für die damals noch revolutionäre Sozialdemokratie und sozialistische Jugendbewegung – und heute verkörpert durch die revolutionäre Arbeiterpartei MLPD. Die CDU-Führung mit linker Politik zu verbinden, da könnte man genauso gut eine Kuh zum Fliegen bringen.
Doch was treibt Frau Weidel in ihrer antikommunistischen Verblendung? Offenbar sind ihr aktuell die Stärkung des Linkstrends – und dazu passend die wunderbaren Proteste der Autowerker – in die Knochen gefahren sowie die Wirkung der systematischen Kleinarbeit der MLPD. Und gemäß dem großartigen „Vorbild“ im Weißen Haus setzt sie nun im Interesse der Konzerne mehr auf eine Hetzerei gegen alles, was ihr links erscheint, und gegen die Entfaltung der Arbeiteroffensive.
Wachsamkeit ist geboten gegen die akute faschistische Gefahr!
Dem Antikommunismus keine Chance!
Forcierung des weiteren Aufbaus der antifaschistischen Einheitsfront!
Make Socialism great again!
Hier geht es zur Homepage der Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!"