Bosch

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Mit Notlügen gegen den gemeinsamen Kampf

Der folgende Artikel der Redaktion Feuerbach ist in der Kollegenzeitung von und für Kollegen im Bosch-Konzern, Leiharbeiter und Beschäftigte von Zulieferfirmen, „Hochdruck & Zündstoff“, erschienen. Die Rote Fahne-Redaktion dokumentiert:

Die „Angebote“ für Vorruhestand Plus und Altersteilzeit seien besser als betriebsbedingte Kündigungen, denn dann gäbe es weder Abfindungen noch Sozialauswahl. Das sagen die Vorgesetzten bei „Transparenzgesprächen“.

 

Sie streuen Hoffnungen, dass der konkrete Arbeitsplatz noch nicht Ende 2027 abgebaut wird. Das soll die Motivation in der Arbeit aufrechterhalten. Und in der „Drehscheibe“ wird so getan, als gäbe es interne Jobs. Doch angeboten werden nur externe Jobs, meist in Rüstungsfirmen.

 

Einzig aus Angst will Bosch Massenentlassungen vemeiden. Sie wären ein Politikum und würden Unmut und Empörung in der ganzen Region enorm steigern. Bosch oder VW wollen die Konzerne zur gesteigerten Ausbeutung umbauen. Skrupellos greifen sie Subventionen in Peking oder Bangalore ab, erpressen hier wie dort Arbeiter und Ingenieure zu mehr Leistung bei weniger Lohn. Mutwillig soll Umweltschutz geopfert werden.

 

Es reicht! Wenn die Arbeiter in ganz Deutschland streiken, sind sie eine Macht.