Arbeiterjugend
Kämpferischer Jugendblock auf der DGB-Demo in Essen
Die DGB-Demonstration in Essen wurde von einem kämpferischen Jugendblock angeführt. Es gab einen Lautsprecherwagen der Gewerkschaftsjugend. Der Jugendverband REBELL organisierte ein offenes Mikrofon.
Eine junge Gewerkschafterin aus Duisburg und ein Vertreter des Rebell aus Essen moderierten. Viele Basismitglieder unterschiedlicher Gewerkschaften meldeten sich dabei zu Wort. Sie machten ihre Anliegen deutlich: Dass Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten werden, dass die Aufrüstung gestoppt wird, dass junge Leute auch in Zukunft eine Rente kriegen. Immer wieder gab es Parolen und viel Stimmung durch eine Trommelgruppe. Viele brachten ihre Wut auf Kanzler Merz zum Ausdruck. Der Block war klar antifaschistisch mit vielen überzeugenden Argumente gegen die AfD. Und der Sozialismus spielte eine große Rolle.

Kämpferischer Jugendblock bei der DGB-Demo am 26. September in Essen
Lisa Gärtner, Jugendpolitische Sprecherin der MLPD, sagte am Mikrofon: Kanzler Merz stellt die Jugend als faul und unorganisiert dar. Aber am heutigen Tag beweist die Arbeiterjugend, dass sie organisiert kämpfen kann und will. Sie rief dazu auf, sich auch in politischen Parteien wie der MLPD zu organisieren. Denn heute ist Zeit für Selbstveränderung. Bei Ankunft am Kundgebungsort waren wir uns sicher: dies wird nicht die letzte Ruhrpott-Rebelion gewesen sein.