Gegen Terrorismus-Hetze
Festhalten an der Palästina-Solidarität
Gestern versammelten sich trotz aller Hetze nach den Senats- und Bezirksverordnetenwahlen am Sonntag rund 70 Kundgebungsteilnehmerinnen und Teilnehmer – wie jeden Mittwoch und Samstag – am Wittenbergplatz.
Kämpferische Reden und Parolen drückten aus, was Ibrahim Ibrahim schon rf-news am 22.9. gesagt hatte: „Daher lassen wir uns auch nicht einschüchtern und werden den Widerstand weiter auf die Straße tragen und die Solidarität bei Festen wie am 27.9. zum Wiederaufbau des Al-Awda-Krankenhauses in Gaza leben.“ Angeklagt wurde die faschistische Netanjahu-Regierung des Völkermords, insbesondere an Frauen und Kindern, ebenso die Unterstützung mit Waffenlieferungen durch die deutsche Bundesregierung.
Barbara versicherte die unverbrüchliche Solidarität der MLPD mit Ibrahim Ibrahim gegen die Hetze des Terrorismus-Verdachts, aber auch mit den Palästina-Aktivisten in der Partei „Die Linke“. In kaum einer anderen Frage ist die Merz-Regierung so isoliert wie in der Unterstützung des Völkermords in Gaza. Die unter der Keule des Antisemitismus-Vorwurfs losgetretene Hetzkampagne des Berliner Senats und aller bürgerlichen Parteien soll nicht nur verhindern, dass die die Linkspartei einen Senat anführt, sondern vor allem soll die Palästina-Solidarität gespalten werden und will die Regierung hier wieder Boden gut machen.
Viele bedankten dafür, dass die MLPD an der Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf festhält, und eine ganze Reihe wollen am Sonntag zum Solifest kommen, das neben den Spenden für das Al-Awda-Projekt auch zu unserer weiteren Verschwesterung und Verbrüderung beitragen wird.