Argument

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Waffen produzieren - soll das unsere Zukunft sein?

„Niemals werde ich für einen Rüstungsproduzenten aus Israel arbeiten, der dann Krieg gegen die Palästinenser führt!“ erboste sich ein Azubi auf einer Jugendversammlung, als er zum Generalangriff von Monopolen und Regierung recherchierte und herausfand, dass VW Osnabrück an einen israelischen Waffenproduzenten verkauft werden soll.

Die mehrheitlich migrantischen Jugendlichen waren empört darüber und alle waren gegen diese Kriege. Ein Azubi dachte dann aber nach, was das heißt: „Wenn du dann arbeitslos bist - hast du auch nichts gewonnen, dann baut die Waffen jemand anderes!“

 

Gemeinsam erarbeiteten wir uns dann eine Position dazu: Die klare Haltung und Ablehnung des Krieges ist sehr wichtig. Wir können nicht immer entscheiden, wo oder für welchen Kapitalisten wir arbeiten, aber wir können den Rücken durchdrücken und klar sagen - so eine Sauerei machen wir nicht mit. Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter.

 

Die Streiks der Hafenarbeiter gegen Waffenlieferungen sind für uns ein wichtiges Vorbild. Deshalb kämpfen wir am 21.9 und 26.9 nicht nur für unsere Arbeitsplätze oder gegen diese oder jene Sauerei der Regierung, sondern auch gegen imperialistische Kriege und den Kapitalismus, der für uns keine Zukunft bereit hält. Gesagt getan: Gemeinsam begannen wir die Vorbereitung des 21.9. und 26.9. Seitdem haben wir häufig Diskussionen darüber, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Einige sind offen für den Sozialismus.