Frankreich

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Streiks im Energiesektor gegen Lohnkürzungen

Französische Gewerkschaften verschiedener Branchen veranstalteten am Dienstag einen Streiktag, um wegen Themen wie Lohnniveaus und steigende Kraftstoffpreise zu protestieren. Beschäftigte im Energiesektor, die gegen geplante Änderungen bei den Stromvergünstigungen für Mitarbeiter protestierten, reduzierten z.B. die Lieferkapazität an Frankreichs größtem Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Dünkirchen auf 4 Gigawattstunden pro Tag. Nach Angaben des Stromkonzerns EDF beteiligten sich bis Dienstagmittag 59 % der Belegschaft aus den Bereichen Strom und Gas – rund 38.000 Personen – an den Streikmaßnahmen. Die Beteiligung ist die höchste seit Jahrzehnten und übertrifft die Zahlen des Streiks von 2011, als ebenfalls Änderungen bei den Subventionen zur Debatte standen. Der Streik drosselte die Stromerzeugung in acht Kernreaktoren sowie einem französischen Gaskraftwerk, beeinträchtigte jedoch weder die Versorgungssicherheit noch Frankreichs Status als Netto-Stromexporteur.