Zentralkomitee der MLPD

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MLPD unterstützt Aktionstag der Automobilarbeiter - branchenweiter Generalstreik angesagt

Die IG Metall ruft für Montag, den 21. September zum Aktionstag „alle Schichten und die Arbeiter aller Automobil- und -Zulieferwerke“ auf. Christiane Benner, IG-Metall-Vorsitzende, erwartet mindestens 200 Aktionen in über 80 Verwaltungsstellen der Gewerkschaft.

MLPD unterstützt Aktionstag der Automobilarbeiter - branchenweiter Generalstreik angesagt
(rf-foto)

Sie spricht von einem „beispiellosen Angriff auf die Beschäftigten in der Automobilindustrie“, gegen den die IG-Metall über 100.000 Menschen auf die Straße bringen wird. „Es ist Zeit für einen Weckruf!“

 

Geplant sind demnach aktive Mittagspausen, Betriebsversammlungen, Sternmärsche und öffentliche Kundgebungen. Wo die Angriffe sich konzentrieren, werden Schwerpunkte des Kampfes sein, in den vier von Schließung bedrohten VW-Werken in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm. Und in allen Mercedes-Werken gegen die dreiste Forderung nach einer 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich.

 

Die Vorsitzende der MLPD Gabi Fechtner sagt: „Die MLPD unterstützt den Aktionstag. Er muss zu einem branchenweiten Generalstreik werden, um die nötige Durchschlagskraft zu bekommen. VW-Chef Blume und Co. lassen sich von symbolischen Aktionen nicht von ihren Plänen abbringen. Mitbestimmung gibt es im Kapitalismus nur durch Streik!“

 

Neben den Konzernzentralen muss auch die Bundesregierung in die Kritik genommen werden. Gabi Fechtner: „Was wir gerade erleben, ist ein Generalangriff von Monopolen und Staat auf die Arbeiterklasse und die Bevölkerung. Die Ausbeutung soll gesteigert und erkämpfte Rechte und Errungenschaften massiv abgebaut werden. Der Umweltschutz wird noch weiter kastriert und Milliarden in eine unverantwortliche Kriegsvorbereitung gesteckt. Doch bei all dem haben sie die Rechnungen ohne den Wirt gemacht. Arbeiteroffensive gegen Ausbeutungsoffensive – das ist jetzt angesagt.“

 

Die Triebkraft der Entwicklungen sind nicht einzelne Manager oder Managementfehler. Sie liegen im Kapitalismus selbst. Die MLPD kritisiert das kapitalistischen Ausbeutersystem und sieht die Zukunft im echten Sozialismus.

 

Gabi Fechtner: „Lange war es Mode, so zu tun, als gäbe es gar keine Arbeiterklasse mehr. Wir haben das nie mitgemacht. Die MLPD hat Betriebsgruppen in fast allen wichtigen Industriebetrieben. Wir haben damit Recht behalten und können jetzt unseren Beitrag leisten, dass der Kampf der Arbeiterklasse in Schwung und in die Offensive kommt.“