Palästina
Inhaftierte Palästinenserin bringt Kind im Gefängnis zur Welt
Die Palästinensische Gemeinde Athen berichtet:
Die inhaftierte Dana Junda hat in einem israelischen Gefängnis ein Kind zur Welt gebracht.
Die palästinensische Häftling Dana Junda wurde vor etwa sechs Monaten von den israelischen Behörden entführt, ohne dass berücksichtigt wurde, dass sie schwanger war. Am schockierendsten ist, dass sie festgenommen wurde, ohne dass Anklage gegen sie erhoben wurde, und in Verwaltungshaft genommen wurde.
Das bedeutet, dass sie ohne Gerichtsverfahren, ohne konkreten Entlassungstermin und ohne nennenswerte Möglichkeit zu Besuchen oder zu Rechtsbeistand während der gesamten Dauer ihrer Inhaftierung festgehalten wird.
Dana Junda brachte ihr Kind während der Haft unter unmenschlichen Bedingungen zur Welt. Wir können uns vorstellen, was eine Frau selbst unter normalen Umständen während einer Geburt durchmacht. Wie unvorstellbar müssen der Schmerz, die Angst und die Qual sein, wenn sie selbst inhaftiert, isoliert und mit einer schrecklichen körperlichen und psychischen Tortur konfrontiert ist – unter dem faschistischen Regime von Benjamin Netanjahu und seinem "Sicherheitsminister" Itamar Ben-Gvir.

Dana Junda hat in einem der schwierigsten Momente ihres Lebens standhaft durchgehalten. Sie brachte ihr Kind zur Welt – ohne Freiheit, ohne Sicherheit und ohne zu wissen, was am nächsten Tag geschehen würde.
Am 16. September endete normalerweise die sechsmonatige Dauer ihrer „Verwaltungshaft“. Doch niemand weiß, ob sie freigelassen wird oder ob die israelischen Behörden ihre Haft erneut verlängern werden.
Dana Junda ist keine Nummer. Sie ist keine Akte. Sie ist keine „Verwaltungshaft“. Sie ist eine Frau, eine Mutter, ein Mensch, der ohne Anklage inhaftiert ist.
Freiheit für Dana Junda!
Freiheit für alle palästinensischen Gefangenen!
Freiheit für Palästina!