VW

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Abwickeln können sie uns erst, wenn wir uns abwickeln lassen!

Der folgende Artikel ist in der aktuellen Extra-Ausgabe der Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, „Vorwärtsgang“, erschienen. Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert:

Aus der Kollegenzeitung „Vorwärtsgang“

NICHT IMMER DAS GLEICHE; DAS IST BISSCHEN BILLIG MIT DER ZITIEREREI; NEHMT AUSSCHNITTE DIE NEU SIND

 

... Bei VW Hannover wird es zwei Züge und eine Kundgebung im Stadtteil Stöcken geben. Hier trifft man sich mit Kollegen anderer Betriebe wie ZF und Beresa. Die Zwickauer Belegschaft trifft sich nach einer Demo um 15.30 Uhr zu einer Kundgebung in der Innenstadt. Zulieferer, Vereine, Bevölkerung – hier werden Tausende erwartet. In Wolfsburg bildet eine außerordentliche Betriebsversammlung den Rahmen für eine Kundgebung am Tor Ost. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten sind die Werke in Berlin, Hannover, Zwickau und Neckarsulm. Das ist die Antwort auf die unverschämten Pläne von VW, diese Werke durch Auslaufen stillzulegen. Abwickeln können sie uns erst, wenn wir uns abwickeln lassen. Auch bei Mercedes finden an allen Standorten große Aktionen statt – insbesondere gegen den Angriff des Mercedes-Vorstands, die Arbeitszeit auf 40 Stunden zu erhöhen.

 

Angesichts des schlechten Streikrechts wird auch mit Betriebsversammlungen oder Betriebsratsinfos ein rechtlicher Rahmen für die Aktionen genutzt. Gleichzeitig versucht VW zunehmend, auch diesen zu untergraben, und wir können uns mit dem Streikrecht nicht abfinden. VW und Mercedes halten sich an keine Absprache, aber wir sollen uns brav an das miese Streikrecht halten?

Mitbestimmung gibt es heute nur durch Streik.

Machen wir den 21. September zum branchenweiten, bundesweiten Generalstreik.

 

Ein Vertrauensmann in Hannover: „Wir müssen am 21. September ein Zeichen setzen. Meiner Meinung nach sollten wir nicht nur ein bis zwei Stunden streiken, sondern gleich eine ganze Schicht. Dann würden die mal was merken!“

 

DAS FOLGENDE ALS EXTRA ARTIKEL - Regierung, Konzerne wie auch die AfD sind sich einig: „Wir alle müssen den Gürtel enger schnallen.“ Diese Jammerei soll uns beeindrucken …

 

VW schnallt allerdings den Gürtel immer breiter um den prallen Bauch. Ein neues „konzentriertes“ Werk entsteht in Hefei (China). Geplant sind weitere Verlagerungen und eine Rendite von 9 Prozent. Das wären 40 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei ist die Produktivität jetzt schon so hoch wie nie. Die Merz/Klingbeil-Regierung attackiert unsere sozialen Rechte wie Rente, Gesundheitswesen usw. Viele „Reformen“ – ein Ergebnis: Am Ende haben wir weniger im Geldbeutel und sollen länger arbeiten. In Osnabrück soll die Belegschaft „froh“ sein, weil sie Waffen für einen israelischen Rüstungskonzern bauen soll. „Ersatzarbeitsplätze“ der Zukunft? Konkret sollen dort Fahrzeuge für den israelischen Iron Dome produziert werden. Mit diesen Waffen werden der Völkermord, die Vertreibung und massenhaftes Elend durch die israelische Armee in Gaza gestützt und möglich gemacht. Gegen diese Angriffe und gegen diesen Kriegskurs ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zum Aktionstag am 26. September auf. In 15 Städten werden Demonstrationen und Kundgebungen organisiert. Sei dabei!

 

  • Keine Werksschließungen!
  • Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich! Gegen die Pläne von Mercedes zu fünf Stunden unbezahlter Mehrarbeit!
  • Für ein vollständiges und allseitiges gesetzliches Streikrecht!
  • Ersatzarbeitsplätze im Umweltschutz statt Umstellung auf Kriegsproduktion!
  • Für das Verbot der AfD!
  • Kampf gegen das Ausbeutungssystem Kapitalismus!

 

Übernehmen wir Verantwortung! Mobilisiert unter euren Kollegen, diskutiert zu Hause und im Freundeskreis und holt die Auszubildenden mit heraus!

Stärken wir unsere IG Metall und die Betriebsgruppen der MLPD!