Pressemitteilung von AUF Gelsenkirchen
AUF begrüßt Wasserstoff-Technologie
Für das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen erklären die Vorstandssprecher Willi Mast, Martina Reichmann und Frank Schmitz:
„AUF Gelsenkirchen begrüßt Projekte, die Technologien in Gelsenkirchen verankern, nachhaltig weiterentwickeln und die Region als Standort für grüne Energie- und Zukunftstechnologien stärken“, so die Vorstandssprecher von AUF Gelsenkirchen.
Laut WAZ-Bericht vom 11. September verfolgt das Kohlekraftwerk Scholven die Umstellung auf eine hocheffiziente Wasserstofftechnologie. Der Fokus liegt auf dem neuen Gas- und Dampfkraftwerk Scholven 2 sowie dem Ammoniak-Cracker, der Ammoniak in Wasserstoff umwandelt. Diese Projekte bilden zentrale Bausteine einer zukunftsweisenden Infrastruktur zur weiteren CO₂‑Reduktion, Netzstabilität und nachhaltigen Energieversorgung. So sollen Erprobung und Skalierung von Produktion, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff verbunden werden.
„Damit würde das Kohlekraftwerk von Uniper – laut Greenpeace eine der zehn größten Dreckschleudern Deutschlands – zu einem guten Beispiel für die Energiewende in der Praxis. Jahrelang hat AUF mit vielen Anwohnern und dem Aktionsbündnis gegen Ölpellet-Verbrennung erfolgreich dafür gekämpft, dass die Verbrennung dieser hochgiftigen Pellets eingestellt wurde. Das war ein Geschäftsmodell auf Kosten von Bürgerinnen und Bürgern und der Umwelt, mit dem BP seine hochgiftigen Raffinerieabfälle billig entsorgte.
Für den Standort und die Region versprechen die neuen Pläne positive Effekte: Ansiedlung innovativer Umwelttechnologien und energieeffizienter Firmen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze. Durch Pilot- und Demonstrationsprojekte könnte Know-how gebündelt und eine nachhaltige wirtschaftliche Vielfältigkeit angestoßen werden. Wir werden diese Entwicklungen genau verfolgen und dafür eintreten, dass für Gesundheit und Umwelt höchste Standards durchgesetzt werden.“