Gelsenkirchen
Internationalismus-Live-Veranstaltung mit einer hochinteressanten Reise durch Kamerun
Auf der Internationalismus-Live-Veranstaltung am 16. September in Gelsenkirchen berichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der People-to-People-Reise durch Kamerun von ihren interessanten und begeisternden Erlebnissen.
Die Reise startete mit einer Eisenbahnfahrt durch den tropischen Regenwald von Douala nach Yaounde, der Hauptstadt von Kamerun (chemin de fer transcamerounais).
Die Teilnehmeinnen und Teilnehmer erfuhren sehr viel über die Versuche der Imperialisten, ihren Einfluss in dem Land auszubauen oder neu Einfluss zu bekommen, vorneweg der chinesische Imperialismus, der einen neuen Containerhafen an der Atlantikküste gebaut hat. Französische, deutsche, US-amerikanische Konzerne, die Erdöl und Erdgas fördern. Kamerun selbst hat keine eigene Raffinerie und muss Benzin importieren; die neuimperialistische Türkei baut Koranschulen auf, um damit Einfluss zu nehmen.
Bei einer gemeinsamen Kartoffelernte mit einer Bäuerin erfuhr die Reisegruppe den Alltag in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, einschließlich dem gemeinsamen Kochen. Auf riesigen Plantagen wiederum werden Bananen und Palmöl für den Export angebaut. Mit einem Workshop erhielten wir eine Einführung in das Schnitzen von Masken und auf Wanderungen im Regenwald ein Kennenlernen der Naturmedizin.
Noch vieles mehr ist auf der Veranstaltung am 16.09.26 zu erfahren.
Brandaktuelle Berichte von dieser und einer Lateinamerika-Reise, ländertypische Lieder, Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten erwarten euch.
Eintritt: 4 € / 2 € ermäßigt
Einlass: 18 Uhr / Beginn: 19 Uhr
Kultursaal Horster Mitte
Schmalhorststraße 1a