Braunschweig
Stimmungsbild vom VW-Tor
Nachdem der Aufsichtsrat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einstimmig den Plänen des VW-Vorstandes zugestimmt hatte, interessierten uns die Meinungen der Kollegen.
Die waren vielschichtig: Manche wollten gar nicht reden, andere meinten, dass sie „erst mal abwarten“ wollen, einige: „Da können wir sowieso nichts machen“, einer: „Sauerei, aber interessiert mich nicht mehr, in eineinhalb Jahren bin ich in Rente“, wieder andere: „Das war doch zu erwarten“.

Etliche stimmten zu, dass die Mitbestimmung offen gescheitert sei. Daran setzten wir an, dass das die Kollegenzeitung Vorwärtsgang bestätigt, der Mitbestimmung durch Streik! vorgeschlagen hat. Weil die Kollegen so zu einer Kraft werden können und dass dies der einzig richtige Weg ist, den Kampf für den Erhalt der Arbeitsplätze erfolgreich zu führen.
Die Reaktionen darauf: „Streik? Da bin ich dabei!“, oder „ja eigentlich müssten wir streiken“. „Aber wie soll das gehen?“ Wir stellten den Kolleginnen und Kollegen die MLPD als Arbeiter- und Kampfpartei vor, und gaben ihnen das Flugblatt: "Stärkt die Betriebsgruppen der MLPD!"