Antikriegstag 2026
Lübeck: „Wir können eine Welt ohne Krieg und Hunger gestalten“
Dem Aufruf des Friedensbündnisse Ostermarsch Lübeck vor dem Haupteingang des Bahnhofes waren über 50 Menschen gefolgt. Dem Bündnis gehören die LINKE, die VVN, die Umweltgewerkschaft, die DFG/VK und die MLPD an.
Hervorstechend war, dass von sieben Redebeiträgen drei von Organisationen junger Menschen gehalten wurden. Pride Rebellion griff die manipulierende Werbung der Bundeswehr an. Das Frauenkollektiv machte engagiert deutlich, dass die Bundeswehr keineswegs für die Befreiung der afghanischen Frauen das Land besetzt hatte. Eine Vertreterin von „Lübeck for Palestine“ prangerte die über 200 Millionen teuren Waffenlieferungen der Bundesregierung 2025 für den Völkermord in Israel an und endete mit den Worten: „Wir können eine Welt gestalten,... die sich auszeichnet, keinen Krieg mehr zu kennen, keinen Hunger mehr zu haben.“
Im anschließenden Beitrag griff der MLPD-Vertreter dies auf mit den Worten: „Die heutigen Kriege liegen nicht im Wesen des Menschen, sondern im Wesen des Imperialismus. Erst wenn die arbeitenden Menschen selbst regieren, im Sozialismus, wird weltweit Frieden geschaffen.“
Der Beitrag des Frauenverbandes Courage entlarvte die Maßnahmen zum „Bevölkerungsschutz“ als Bestandteil, Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen, und warb für den Frauenpolitischen Ratschlag im November. Die Vertreterin der Linkspartei griff den Angriff auf unsere sozialen Rechte an und verurteilte, dass junge Leute in der Kriegsvorbereitung zur Gewaltanwendung gegen andere Menschen ausgebildet werden.
Der VVN-Vertreter wertete stellvertretend für alle aus: „Tolle Reden...Besonders gefreut hat mich, dass viele junge Menschen dort waren. Außerdem gab es viel Anerkennung von Außenstehenden.“