Umfragen

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INSA wird von rechten Medien bevorzugt

Dass konkret INSA im Zusammenhang mit gefälschten Umfragen von rechten Kreisen wiederholt genannt wurde, ist kein Zufall. Das Institut hat unter ihnen einen Namen - denn die AfD kommt immer auffällig gut in ihren Umfragen weg.

Von fu

Umfragen erscheinen neutral, gelten als eine wissenschaftliche Methode der Wahlprognose – in Wirklichkeit manipulieren sie das Meinungsbild oft durch die Vorauswahl der Fragen und suggestive Fragestellungen. Ein genauerer Blick auf INSA zeigt diese subtile Manipulation.

 

INSA ist die Hausmarke rechter Publikationen für die Erstellung von Umfragen. Hier schneidet die AfD regelmäßig stärker ab und zwar durchschnittlich um 1 bis 2 Punkte gegenüber Umfragen von der Forschungsgruppe Wahlen und Civey, sowie 1 Punkt gegenüber Infratest.

 

Dementsprechend versuchte vor allen Dingen das faschistische Portal NIUS des ehemaligen BILD-Chefredakteurs Julian Reichelt durch eine regelmäßige Beauftragung der INSA für Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen Trend künstlich zu erzeugen oder, anders ausgedrückt, die Rechtsentwicklung zu beschleunigen. Von 13 Wahlumfragen zu Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr gemacht wurden, wurden sieben von INSA erstellt.¹

 

Von den von INSA durchgeführten Umfragen wurden wiederum fünf von NIUS in Auftrag gegeben und jeweils eine von BILD und Focus. Alle diese Umfragen wurden mit jeweils nur 1 000 Teilnehmern als Online-Panel-Umfragen durchgeführt (und liefern somit sowohl von dem Umfang, als auch der Methode her die am wenigsten verlässlichen Ergebnisse).